Was macht man, wenn man in einer Großstadt nicht gut zu Fuß ist und zudem auch noch mit Krüccken laufen muss? Diese Gedanken kommen einem erst, wenn man selber betroffen ist. Rollstuhl mieten, was in San Francisco sicherlich für denjenigen, der schieben muss, schweißtreibend werden kann (bei den winterlichen Temperaturen vielleicht doch machbar??) oder eine Taxirundfahrt? Uns kam dann beim Frühstück die Idee, eine Sightseeingfahrt mit dem "Hop on/ Hop off" Bus zu machen. Das Problem war der lange steile Weg bis zur Haltestation. Auch das Warten auf den regulären Bus an einer nähergelegenen Station erwies sich als eine Herausforderung.
Kurzerhand organisierte ich uns also ein Taxi, gar nicht so einfach übrigen s in San Francisco. Wir ließen uns direkt zum "Fishermen's Wharf" fahren, von wo aus wir mit dem Schiff an einer "Bay Cruise" (Hafenrundfahrt) teilnahmen. Für Mücke und unseine Gelegenheit, die Skyline von San Francisco, Alcatraz und die Golden Gate Bridge zu bewundern.
Gegen Abend fuhren wir mit einem schwererkämpften "Taxicab" (in San Francisco muss man als Tourist um die Gunst der Taxifahrer richtig kämpfen...) ins Hotel Hotel zurück. Unser Abendessen haben Toto, Emmy und ich bei "Jack in the Box" ein paar Blocks weiter besorgt. Die mitgebrachten Burger, Salate und Pommes wurden dann bei Mücke und Toto auf dem Zimmer verspeist. Welch ein Glück nicht bei uns, denn anschließend roch es bei den beiden wie in der "Pommesbude am Bahnhof". Um den Gestank loszuwerden, musste die Klimaanlage herhalten (bei den kälteren Temperaturen auch nicht gerade angenehm). Emmy und ich haben uns deshalb gleich "aus dem Staub gemacht" - ist ja fast schon gemein, was? Naja, dafür wurden den beiden auch schon zweimal die Wäsche gemacht... Mit Fernsehen und relaxen verbrachten wir den Rest des Abends.
Seid bis zum nächsten Mal herzlich gegrüßt - Eure Daisy
Going West 2011 - Eine Reise voller Wolkenkratzer, Wüsten, Wind und Wasser. Kurz: Kreuz und quer durch die USA! Ein Tagebuch über Planungswahnsinn und Abenteuerlust!
News
Und wieder heißt es Kofferpacken! Ich versuche, Beiträge und Fotos so bald wie möglich online zu stellen! Morgen geht es sehr früh weiter nach New York, das letzte Etappenziel dieser Reise ;-)
Dienstag, 9. August 2011
Montag, 8. August 2011
Welcome to San Francisco! (04.08.2011)
4.30 Uhr war es heute morgen als ich vershclafen den Knopf zum Ausschalten des Weckers suchte. Müde krabbelten wir aus unsere Betten, zogen uns an und fingen an, all unsere Sachen zum allerletzten Mal auf dieser Reise in unseren Mietwagen zu verfrachten. Auf Frühstück hatte um diese Uhrzeit sowieso keiner von uns Appetit. Also ging es um kurz nach 5 Uhr los nach San Francisco. Wir standen etwas unter Zeitdruck, da das Auto spätestens um 9.45 Uhr abgegeben werden musste, ansonsten würden erhebliche ZUsatzkosten auf uns zukommen.
Je näher wir San Francisco kamen, umso dichter wurde der Verkehr. Klar, die ganzen Pendler aus dem Umland waren auf dem Weg zur Arbeit. Nach einigen Staus lagen wir noch ganz gut in der Zeit und sahe auch schon die "Baybridge", die uns nach San Francisco bringen würde, vor uns liegen.
Am Hotel angekommen, räumten wir das Auto vor den Augen des entsetzten Pagen leer. Koffer, Taschen, Rucksäcke, Wanderschuhe, Picknickdecke, Kühltasche, Plastiktüten mit schmutziger Wäsche und Kuscheltiere bildeten einen großen Haufen auf dem Gehweg. Daisy und ich konnten nun aber nicht mehr weiter helfen, das Auto musste weggebracht werden. Tschüß, schönes Auto! 5 137 km gute Dienste, wir werden dich vermissen!!
Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem ausgedehnten Frühstück und danach im Hotelpool. Wir sind alle zu müde, um heute noch die Stadt zu erkunden. Eines haben wir aber schon bemerkt hier: Es ist kalt und neblig...
Viele Grüße,
Emmy
Je näher wir San Francisco kamen, umso dichter wurde der Verkehr. Klar, die ganzen Pendler aus dem Umland waren auf dem Weg zur Arbeit. Nach einigen Staus lagen wir noch ganz gut in der Zeit und sahe auch schon die "Baybridge", die uns nach San Francisco bringen würde, vor uns liegen.
Am Hotel angekommen, räumten wir das Auto vor den Augen des entsetzten Pagen leer. Koffer, Taschen, Rucksäcke, Wanderschuhe, Picknickdecke, Kühltasche, Plastiktüten mit schmutziger Wäsche und Kuscheltiere bildeten einen großen Haufen auf dem Gehweg. Daisy und ich konnten nun aber nicht mehr weiter helfen, das Auto musste weggebracht werden. Tschüß, schönes Auto! 5 137 km gute Dienste, wir werden dich vermissen!!
Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem ausgedehnten Frühstück und danach im Hotelpool. Wir sind alle zu müde, um heute noch die Stadt zu erkunden. Eines haben wir aber schon bemerkt hier: Es ist kalt und neblig...
Viele Grüße,
Emmy
Und weiter geht's (03.08.2011)
Schönstes hochsommerliches Wetter begrüßte uns heute morgen. Der nahegelegene reißende Gebirgsfluss weckte uns durch sien lautes Wasserrauschen. Ein augiebiges Frühstück im Garten des kleinen Restaurants "We three" des beschaulichen Ortes rundete diesen Morgen ab. Gestärkt und mit vollem Tank sollte unsere Reise weitere gen Norden Richtung "Yosemite Park" gehen.
Wir beschlossen den Sequoia Nationalpark zu durchqueren, um dabei einen Teil des angrenzenden "Kings Canyon Nationalpark" zu sehen. Leider verloren wir eine gute Stunde an einer Baustelle, wo wir in sengender Hitze auf die Freigabe der Durchfahrt warten mussten, um dann die endlose Weiterfahrt durch Serpentinen bis hin zum Abend anzutreten.
Viele Abstecher für Besichtigungen konnten wir uns aufgrund von Zeitmangel leider nicht erlauben. Das vorletzte Ziel unserer Autoreise lag weit versteckt im Hochgebirge am Rande des Yosemite Nationalparks. Spät erst erreichten wir den Campingplatz "Yosemite Pines RV & Resort", wo wir für eine Nacht ein kleines Blockhaus gemietet hatten. Schnell stand für uns alle fest, dass wegen bemessener Zeit ein Besuch des bekannten Yosemite Nationalparks für uns leider nciht in Frage kam. Das müssen wir uns vielleicht für ein anderes Mal aufbewahren?
Nudeln mit Tomatensoße waren unser Abendessen und nach einem Kartenspiel gingen wir ins Bett; denn am nächsten Morgen sollte es früh morgens weitergehen.
Es grüßt Euch
Eure Daisy
Wir beschlossen den Sequoia Nationalpark zu durchqueren, um dabei einen Teil des angrenzenden "Kings Canyon Nationalpark" zu sehen. Leider verloren wir eine gute Stunde an einer Baustelle, wo wir in sengender Hitze auf die Freigabe der Durchfahrt warten mussten, um dann die endlose Weiterfahrt durch Serpentinen bis hin zum Abend anzutreten.
Viele Abstecher für Besichtigungen konnten wir uns aufgrund von Zeitmangel leider nicht erlauben. Das vorletzte Ziel unserer Autoreise lag weit versteckt im Hochgebirge am Rande des Yosemite Nationalparks. Spät erst erreichten wir den Campingplatz "Yosemite Pines RV & Resort", wo wir für eine Nacht ein kleines Blockhaus gemietet hatten. Schnell stand für uns alle fest, dass wegen bemessener Zeit ein Besuch des bekannten Yosemite Nationalparks für uns leider nciht in Frage kam. Das müssen wir uns vielleicht für ein anderes Mal aufbewahren?
Nudeln mit Tomatensoße waren unser Abendessen und nach einem Kartenspiel gingen wir ins Bett; denn am nächsten Morgen sollte es früh morgens weitergehen.
Es grüßt Euch
Eure Daisy
Sonntag, 7. August 2011
On the road again (02.08.2011)
Mit Ausschlafen war heute früh nichts, denn die Karawane musste weiterziehen. Auf das Frühstück wurde der Einfachheithalber auch verzichtet. Es wurde stattdessen wieder einmal das Auto beladen. Da die Ferienwohnung mitten im Wohngebiet von Santa Monica mit begrenzten Parkmöglichkeiten lag, war das auch nicht ganz einfach, zumal auf Mückes Hilfe verzichtet werden musste. Aber wir waren ja zwischenzeitlich gut organisiert. Verwundert mussten wir allerdings feststellen, dass unser Gepäck von Mal zu malzunahm, denn diesmal bekamen wir sogar Schwierigkeiten beim Schließen des Kofferraumes. Wo sollten bloß noch Mückes vorsinnflulichen amerikanischen Krücken vertsaut werden? Aber auch das Problem war shcnell gelöst. An der Seite des Beifahrers ließen sie sich noch bis nach hinten durchschieben. Mit dem vorgesehenen kleineren Fahrzeugwäre dies wahrscheinlich alles gar nicht möglich gewesen.
Nachdem wir dann den Großraum von LA verlassen hatten, nutzen wir die nächste Möglichkeit, um den Tank wieder aufzufüllen. Ziel war der nördlich gelegene Sequioa Nationalpark mit den legendären Mammutbäumen, die mit Durchmessern von bis zu 12m und mit bis zu 3500 Jahren zu den ältesten Bäumen der Welt gehören. Auf dem Weg dorthin hatten wir die Möglcihkeit unser Mittagessen in einem der beliebtesten Pizzarestaurants der Gegend, der "Pizza Factory, einzunehmen. Gestärkt waren wir schon gegen drei Uhr nachmittags im malerischen Gebirgsort "Three Rivers", der quasi direkt vorm Parkeingang des Sequioa Nationalparks lag.
Nach dem Einchecken ging es also gleich in den 1890 von John Muir gegründeten Sequoia Nationalpark. Das 2400m hoch gelegende Wildnisgebiet birgt mit dem angerenzen "Kings Canyon Nationalpark" die beeindruckensten Bäume der Welt. Innerhalb der Parkgrenzen liegen zudem mit dem 4418m über dem Meeresspiegel hohen Mount Whitney und weiteren Viertausendern die höchsten Berge der USA außerhalb von Alaska. Mücke wegens besorgten wir uns im "Visitor Center" erst einmal einen "Behindertenausweis", der uns berechtigte, die Behindertenparkplätze des Parks zu nutzen.
Erster Anlaufpunkt war der absolute Star der rund 8000 erfassten Riesenmammutbäume, der "General Sherman Tree" mit einer Höhe von ca. 84m, einem Durchmesser von ungefähr 10m und einem Alter von schätzungsweise 2800 Jahren. Von Mücken geplagt, fuhren wir gegen Abend in unsere kleine Ferienwohnung am rande des Parks zurück. Nach einem anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag grüße ich alle ganz herzlich!
Eure Daisy
Nachdem wir dann den Großraum von LA verlassen hatten, nutzen wir die nächste Möglichkeit, um den Tank wieder aufzufüllen. Ziel war der nördlich gelegene Sequioa Nationalpark mit den legendären Mammutbäumen, die mit Durchmessern von bis zu 12m und mit bis zu 3500 Jahren zu den ältesten Bäumen der Welt gehören. Auf dem Weg dorthin hatten wir die Möglcihkeit unser Mittagessen in einem der beliebtesten Pizzarestaurants der Gegend, der "Pizza Factory, einzunehmen. Gestärkt waren wir schon gegen drei Uhr nachmittags im malerischen Gebirgsort "Three Rivers", der quasi direkt vorm Parkeingang des Sequioa Nationalparks lag.
Nach dem Einchecken ging es also gleich in den 1890 von John Muir gegründeten Sequoia Nationalpark. Das 2400m hoch gelegende Wildnisgebiet birgt mit dem angerenzen "Kings Canyon Nationalpark" die beeindruckensten Bäume der Welt. Innerhalb der Parkgrenzen liegen zudem mit dem 4418m über dem Meeresspiegel hohen Mount Whitney und weiteren Viertausendern die höchsten Berge der USA außerhalb von Alaska. Mücke wegens besorgten wir uns im "Visitor Center" erst einmal einen "Behindertenausweis", der uns berechtigte, die Behindertenparkplätze des Parks zu nutzen.
Erster Anlaufpunkt war der absolute Star der rund 8000 erfassten Riesenmammutbäume, der "General Sherman Tree" mit einer Höhe von ca. 84m, einem Durchmesser von ungefähr 10m und einem Alter von schätzungsweise 2800 Jahren. Von Mücken geplagt, fuhren wir gegen Abend in unsere kleine Ferienwohnung am rande des Parks zurück. Nach einem anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag grüße ich alle ganz herzlich!
Eure Daisy
Radtour (01.08.2011)
Entsprechend Mückes Verletzung war heute Ruhe angesagt.So schliefen wir mal wieder aus und setzten uns gegen Mittag in den kleinen, aber sehr gemütlichen Garten unserer Appartementanlage, um ein neues Brettspiel auszuprobieren. Dieses hatte Toto morgens neu erworben, um Mücke eine Freude zu machen.
Nach einem Mittagessen wollten Daisy und ich dann aber doch noch mal das halbwegs warme Wetter ausnutzen und gingen zum Strand. Vor zwei Tagen hatten wir gesehen, dass es dort möglich war, Fahrräder zu mieten. Und Fahrradfahren war uns beiden eine wilkommene Abwechslung. Meine Kreditkarte und Personalausweis wurden als Pfand einbehalten und los sollte es gehen. Doch wir staunten nicht schlecht, als wir unsere "Fahrräder" zu Gesicht bekamen. Diese erinnerten mehr an zu groß geratene Laufräder! Der amerikanische Angestellte des Fahrradverleihs schaute verdutzt, als wir darum baten, den Sattel höher gestellt zu bekommen. Nachdem alles so halbwegs angepasst war, ging es los.
Das Ende des Fahrradweges, dass laut dem Angestellten 20 min entfernt lag, war bereits nach 10 min erreicht. So kehrten wir um und waren nach weiteren 10 min wieder an der Mietstation zurück. Nicht so wirklich überzeugt, beshclossen wir dennoch ein Stück in die andere Richtung zu fahren, in der Hoffnung, dass der Fahrradweg dort etwas aufregender werden würde. Aber bald stallten wir fest, dass die "Amis" auf ihren "Laufrädern" gar nicht daran dachten, dass man mit Rädern ziemlich wiet kommen könnte. Etwas enttäuscht kehrten wir um und gaben die Räder wieder ab.
Immerhin hatten wir noch was vom Tag und genossen noch einige Minuten mit den Füßen im Wasser!
Liebe Grüße,
Emmy
Nach einem Mittagessen wollten Daisy und ich dann aber doch noch mal das halbwegs warme Wetter ausnutzen und gingen zum Strand. Vor zwei Tagen hatten wir gesehen, dass es dort möglich war, Fahrräder zu mieten. Und Fahrradfahren war uns beiden eine wilkommene Abwechslung. Meine Kreditkarte und Personalausweis wurden als Pfand einbehalten und los sollte es gehen. Doch wir staunten nicht schlecht, als wir unsere "Fahrräder" zu Gesicht bekamen. Diese erinnerten mehr an zu groß geratene Laufräder! Der amerikanische Angestellte des Fahrradverleihs schaute verdutzt, als wir darum baten, den Sattel höher gestellt zu bekommen. Nachdem alles so halbwegs angepasst war, ging es los.
Das Ende des Fahrradweges, dass laut dem Angestellten 20 min entfernt lag, war bereits nach 10 min erreicht. So kehrten wir um und waren nach weiteren 10 min wieder an der Mietstation zurück. Nicht so wirklich überzeugt, beshclossen wir dennoch ein Stück in die andere Richtung zu fahren, in der Hoffnung, dass der Fahrradweg dort etwas aufregender werden würde. Aber bald stallten wir fest, dass die "Amis" auf ihren "Laufrädern" gar nicht daran dachten, dass man mit Rädern ziemlich wiet kommen könnte. Etwas enttäuscht kehrten wir um und gaben die Räder wieder ab.
Immerhin hatten wir noch was vom Tag und genossen noch einige Minuten mit den Füßen im Wasser!
Liebe Grüße,
Emmy
Ein Engel in LA und weitere Katastrophen (31.07.2011)
Relativ spät sind wir heute aus den Betten gekrabbelt. Eigentlich wollten wir früher aufstehen, aber da kein "gebuchter" Termin anstand, hatte keiner von uns so recht Lust darauf. Mücke und Toto spielten mit dem neu erworbenen Sudokupuzzle im Bett, wobei ich noch schnell ein paar Postkarten schrieb und Emmy einfach ausschlief. Als wir schließlich aus dem Haus kamen, war es dann shcon halb eins. Da es heute bewölkt war, beshclossen wir kurzerhand anstatt an den Strand zu gehen, mit dem Bus nach Los Angeles, kurz LA Downtown zu fahren. Mit dem Metrobus 720 starteten wir blindlings von Santa Monica Richtung LA. Da niemand von uns sich vorher darüber Gedanken gemacht hatte, wo genau das Zentrum von LA ist, fuhren wir aufs Geratewohl ins Ungewisse oder besser gesagt direkt in Gangstervietel der Millionenstadt, was angeblich die historische Innenstadt von LA sein soll.
Nach einer endlosen Fahrt standen wir schließlich etwas hilflos in einem der heruntergekommensten Vietrel der Stadt. Mücke behauptete gleich: "Hinter der nächsten Ecke bringen die uns um und räumen mein Konto leer! Ich sag euch doch, wir hätten viel früher aussteigen sollen, um in Hollywood zu landen!" Toto drehte sich plötzlich umd zeigte auf einen historishcen Stadtplan hinter ihm in einem Schaukasten eines Hotels. Docj wir kamen gar nicht dazu ihn eingehend zu studieren, denn plötzlich sprach uns eine alte Frau mit Rollator an:" Do you find what you are looking for? (Findet Ihr, was Ihr sucht?) Pay attention, don't go in that direction, there are very strange people! (Gebt acht, geht nicht in diese Richtung - während sie in die nördliche Richtung wies - hier gibt es eigenartige Leute!)"
Dabei waren wir der Meinung im Zentrum von LA gelandet zu sein. Zumindest hatten wir vom Bus aus gesehen, dass hier das historische Zentrum sein sollte. "Can I help you?", fragte die agile, alte Dame. Also senil shcien sie nicht zu sein und dafür, dass sie mit einem Rollator unterwegs war, noch recht wenidg. Blitzschnell ging mir durch den Kopf, ob sie vielleicht eine gemeinsame "Sache" mit ein paar "Halbstarken plante. Mist, an die Plastiktüte für meine Kamera hatte ich leider nicht gedacht. "Coole Oma", meinte Emmy, bevor wir beschlossen, uns sich ihr anzuschließen, um wenigstens schnellstens aus diesem Stadtteil zu verschwinden. Sie schwebte förmlich fröhlich plappernd vor uns her, während rechts und links von uns es von Polizisten geradezu wimmelte, die dabei waren, Personen festzunehmen oder Autos durchsuchten.
Innerhalb von Minuten erfuhren wir in Kurzfassung sozusagen das Leben der alten "coolen Oma", wie Emmy sie nannte. Im Nu standen wir mit ihr im Fahrstuh der unterirdishcen Subway, wo sie nach meinem Nachfragen erklärte, sie wohnte in diesem merkwürdigen Stadtteil in einem Hotelzimmer, welches etwa doppelt so groß wie der Fahrstuhl sei. Diese Infromation musste ich erst einmal verdauen.
Schnell wackelte sie vor uns zu den Automaten, damit wir unsere Fahrtickets ziehen konnten. Welch ein Aufstand, wir hatten nämlich kein Kleingeld mehr. Dazu kam, dass die Bedienung ähnlich wie bei uns zu Hause, allein abenteuerlich war. Aber mit der Hilfe der "coolen Oma" war auch dieses Problem bald gelöst. Bemerkenswert ist vielleicht, dass das ausgespuckte Wechselgeld in Form von 1 Dollar Münzen erfolgte. Allerdings scheinen diese 1 Dollar Münzen, die zuedem auch noch unterschiedlich aussehen, bei den Angestellten der Shopping Meile in Santa Monica nicht gerade bekannt zu sein, wie sich später herauststellen sollte. Wir liefen der munteren alten Dame jedenfalls auf den Bahnsteig hinterher. Während wir auf die "red line" und um Himmelswillen nicht auf die "purple line" warteten, erklärte uns die alte Dame, dass im historische Zentrum von LA viele Gebäude leer stünden, dass einfach keine Geschäfte mehr gemacht würden und es zwischen den vershciedenen ethnischen Gruppen, die hier leben würden, ein gespanntes Verhältnis besteht. Dank der alten Dame bestiegen wir mit ihr zusammen den richtigen Zug, um nach Hollywood zu gelangen
Nach Ankunft an der Vine Street in Hollywood verabschiedeten wir uns von dieser bemerkenswerten alten Dame und so wie sie plötzlich aufgetaucht war, verschwand sie ebenso unerwartet wieder in der Menschenmenge, noch mit einer schnellen Warnung, "pay attention to your purses, here are very strange people!" Betonung lag auf "strange" - eigenartig - Meinte sie eventuell sogar sich selber??...
Jetzt standen wir auf dem weltbekannten "Walk of fame!", auf diesem mit schwarzem Terrazzo belegten Bürgersteigen in denen knapp 2000 Messingsterne mit Namen berühmter Künstler, die in Hollywood Karriere gemacht hatten. Wir vier konnten allerdings dem etwas angestaubten, verfallenen Hollywood wenig abgewinnen. Nach einem Rundgang beschlossen wir daraufhin uns ein Taxi für die Rückfahrt zu nehmen.
Nachdem wir im Zentrum von Santa Monica zurück waren, stellten wir erstaunt fest, dass die Temperatur hier wesentlich niedriger als in LA war. Wir vier trennten uns hier, da Mücke und Toto unbedingt noch einmal an den Strand wollten, um ihr neu erworbenes "Bodyboard" auszuprobieren. Emmy und ich verspürten keine Lust, wir hatten Hunger und wollten mal keinen Hamburger essen. So landeten Emmy und ich in einem Schnellimbiss der feineren Art des Starkochs Wolfgang Puck, wo wir es uns bei schönstem Sonnenschein auf der Dachterrasse an der Einkaufsmeile von Santa Monica schmecken ließen.
Als wir endlich in unsere Ferienwohnung zurückkehren wollten, wurden wir schon an der Rezeption von Toto empfangen, es sei etwas passiert. Ja, bitte schön, was denn?? Wasserrohrbruch in dder Ferienhütte, Einbruch oder etwa ein Unfall??? Was ist mit Mücke?? So schnell wir konnten eilten wir in die Ferienwohnung, wo wir Mücke in Tränen aufgelöst mit einem verbundenen Fuß vorfanden. Sie hatte sich am Strand mit dem Bodyboard verletzt. Es nützte alles nichts, Toto bestellte ein Taxi mit dem er Mücke ins nahegelegene Krankenhaus brachte.
Nach endlosem Warten kamen Mücke und Toto gegen 23 Uhr schließlich wieder zurück. Gott sei Dank ist der Fuß lediglich verstaucht. Dafür hat Mücke erst einmal Ruhe verordnet bekommen und altertümliche Krücken hat sich auch aufs Auge gedrückt bekommen. Sie solle sie man unbedingt beim Rückflug dabei haben, meinten wir anderen, vielleicht wird sie dann upgegradet?
Ja, ich glaube, das war's für heute. Morgen kann für Mücke zumindest ja nicht so viel stattfinden. Mal sehen was der Tag so bringen wird.
Es grüßt Euch ganz herzlich
Eure Daisy
Nach einer endlosen Fahrt standen wir schließlich etwas hilflos in einem der heruntergekommensten Vietrel der Stadt. Mücke behauptete gleich: "Hinter der nächsten Ecke bringen die uns um und räumen mein Konto leer! Ich sag euch doch, wir hätten viel früher aussteigen sollen, um in Hollywood zu landen!" Toto drehte sich plötzlich umd zeigte auf einen historishcen Stadtplan hinter ihm in einem Schaukasten eines Hotels. Docj wir kamen gar nicht dazu ihn eingehend zu studieren, denn plötzlich sprach uns eine alte Frau mit Rollator an:" Do you find what you are looking for? (Findet Ihr, was Ihr sucht?) Pay attention, don't go in that direction, there are very strange people! (Gebt acht, geht nicht in diese Richtung - während sie in die nördliche Richtung wies - hier gibt es eigenartige Leute!)"
Dabei waren wir der Meinung im Zentrum von LA gelandet zu sein. Zumindest hatten wir vom Bus aus gesehen, dass hier das historische Zentrum sein sollte. "Can I help you?", fragte die agile, alte Dame. Also senil shcien sie nicht zu sein und dafür, dass sie mit einem Rollator unterwegs war, noch recht wenidg. Blitzschnell ging mir durch den Kopf, ob sie vielleicht eine gemeinsame "Sache" mit ein paar "Halbstarken plante. Mist, an die Plastiktüte für meine Kamera hatte ich leider nicht gedacht. "Coole Oma", meinte Emmy, bevor wir beschlossen, uns sich ihr anzuschließen, um wenigstens schnellstens aus diesem Stadtteil zu verschwinden. Sie schwebte förmlich fröhlich plappernd vor uns her, während rechts und links von uns es von Polizisten geradezu wimmelte, die dabei waren, Personen festzunehmen oder Autos durchsuchten.
Innerhalb von Minuten erfuhren wir in Kurzfassung sozusagen das Leben der alten "coolen Oma", wie Emmy sie nannte. Im Nu standen wir mit ihr im Fahrstuh der unterirdishcen Subway, wo sie nach meinem Nachfragen erklärte, sie wohnte in diesem merkwürdigen Stadtteil in einem Hotelzimmer, welches etwa doppelt so groß wie der Fahrstuhl sei. Diese Infromation musste ich erst einmal verdauen.
Schnell wackelte sie vor uns zu den Automaten, damit wir unsere Fahrtickets ziehen konnten. Welch ein Aufstand, wir hatten nämlich kein Kleingeld mehr. Dazu kam, dass die Bedienung ähnlich wie bei uns zu Hause, allein abenteuerlich war. Aber mit der Hilfe der "coolen Oma" war auch dieses Problem bald gelöst. Bemerkenswert ist vielleicht, dass das ausgespuckte Wechselgeld in Form von 1 Dollar Münzen erfolgte. Allerdings scheinen diese 1 Dollar Münzen, die zuedem auch noch unterschiedlich aussehen, bei den Angestellten der Shopping Meile in Santa Monica nicht gerade bekannt zu sein, wie sich später herauststellen sollte. Wir liefen der munteren alten Dame jedenfalls auf den Bahnsteig hinterher. Während wir auf die "red line" und um Himmelswillen nicht auf die "purple line" warteten, erklärte uns die alte Dame, dass im historische Zentrum von LA viele Gebäude leer stünden, dass einfach keine Geschäfte mehr gemacht würden und es zwischen den vershciedenen ethnischen Gruppen, die hier leben würden, ein gespanntes Verhältnis besteht. Dank der alten Dame bestiegen wir mit ihr zusammen den richtigen Zug, um nach Hollywood zu gelangen
Nach Ankunft an der Vine Street in Hollywood verabschiedeten wir uns von dieser bemerkenswerten alten Dame und so wie sie plötzlich aufgetaucht war, verschwand sie ebenso unerwartet wieder in der Menschenmenge, noch mit einer schnellen Warnung, "pay attention to your purses, here are very strange people!" Betonung lag auf "strange" - eigenartig - Meinte sie eventuell sogar sich selber??...
Jetzt standen wir auf dem weltbekannten "Walk of fame!", auf diesem mit schwarzem Terrazzo belegten Bürgersteigen in denen knapp 2000 Messingsterne mit Namen berühmter Künstler, die in Hollywood Karriere gemacht hatten. Wir vier konnten allerdings dem etwas angestaubten, verfallenen Hollywood wenig abgewinnen. Nach einem Rundgang beschlossen wir daraufhin uns ein Taxi für die Rückfahrt zu nehmen.
Nachdem wir im Zentrum von Santa Monica zurück waren, stellten wir erstaunt fest, dass die Temperatur hier wesentlich niedriger als in LA war. Wir vier trennten uns hier, da Mücke und Toto unbedingt noch einmal an den Strand wollten, um ihr neu erworbenes "Bodyboard" auszuprobieren. Emmy und ich verspürten keine Lust, wir hatten Hunger und wollten mal keinen Hamburger essen. So landeten Emmy und ich in einem Schnellimbiss der feineren Art des Starkochs Wolfgang Puck, wo wir es uns bei schönstem Sonnenschein auf der Dachterrasse an der Einkaufsmeile von Santa Monica schmecken ließen.
Als wir endlich in unsere Ferienwohnung zurückkehren wollten, wurden wir schon an der Rezeption von Toto empfangen, es sei etwas passiert. Ja, bitte schön, was denn?? Wasserrohrbruch in dder Ferienhütte, Einbruch oder etwa ein Unfall??? Was ist mit Mücke?? So schnell wir konnten eilten wir in die Ferienwohnung, wo wir Mücke in Tränen aufgelöst mit einem verbundenen Fuß vorfanden. Sie hatte sich am Strand mit dem Bodyboard verletzt. Es nützte alles nichts, Toto bestellte ein Taxi mit dem er Mücke ins nahegelegene Krankenhaus brachte.
Nach endlosem Warten kamen Mücke und Toto gegen 23 Uhr schließlich wieder zurück. Gott sei Dank ist der Fuß lediglich verstaucht. Dafür hat Mücke erst einmal Ruhe verordnet bekommen und altertümliche Krücken hat sich auch aufs Auge gedrückt bekommen. Sie solle sie man unbedingt beim Rückflug dabei haben, meinten wir anderen, vielleicht wird sie dann upgegradet?
Ja, ich glaube, das war's für heute. Morgen kann für Mücke zumindest ja nicht so viel stattfinden. Mal sehen was der Tag so bringen wird.
Es grüßt Euch ganz herzlich
Eure Daisy
Freitag, 5. August 2011
Brille weg (30.07.2011)
Nachdem wir alle lange ausgeschlafen hatten, beschlossen wir zum Strand zu gehen. Immerhin sollte der Strand von Santa Monica zu den zehn schönsten Stränden Amerikas zählen. Während Daisy und ich vorgingen und nach einem geeignetem Plätzchen für unsere große Picknickdecke suchten, verschwanden Mücke und Toto noch schnell in die Stadt, um ein Bodyboard zu kaufen. Dann ging es für die beiden auch sofort in die Fluten, damit der Badespaß mit dem kleinen Surfbrett losgehen konnte. Die Wellen hier in Santa Monica steigen teilweise mehrere Meter hoch und es herrscht permanent eine starke Strömung. Das Wasser ist eisig kalt, sodass Daisy und ich nach wenigen Minuten im Wasser wieder die Flucht ergreifen und am Strand versuchten trotz des stürmischen Windes etwas Sonne zu genießen. Schon wenig später kam Mücke auf uns zugelaufen und rief: "Toto hat seine Brille verloren". Verdutzt schauten wir uns an. Toto hatte sich mit Brille auf der Nase in die Brandung gestürzt und jetzt trieb seine Brille bereits mitten im Pazifik Richtung Japan....bye bye...
Also mussten Mücke und Toto schnell zum Optiker, eine neue Brille musste her und wir werden ja nur bis Dienstag früh in Santa Monica sein. Zwei Stunden später trafen wir uns bei Pinkberry, damit auch Mücke und Toto das leckere Yoghurteis probieren konnten. Die gute Botschaft: Totos Brille würde sogar schon am Abend fertig sein!
Um endlich mal etwas anderes in den Mages zu bekommen als Burger, Pommes und Pizza, erklärte Daisy sich bereit Spaghettis und eine selbstgemachte Bolognesesoße vorzubereiten. Mit Salat und einem Glas kalifornischem Rotwein war das ein richtiges Festmahl!
Viele Grüße aus der Ferne,
Eure Emmy
Also mussten Mücke und Toto schnell zum Optiker, eine neue Brille musste her und wir werden ja nur bis Dienstag früh in Santa Monica sein. Zwei Stunden später trafen wir uns bei Pinkberry, damit auch Mücke und Toto das leckere Yoghurteis probieren konnten. Die gute Botschaft: Totos Brille würde sogar schon am Abend fertig sein!
Um endlich mal etwas anderes in den Mages zu bekommen als Burger, Pommes und Pizza, erklärte Daisy sich bereit Spaghettis und eine selbstgemachte Bolognesesoße vorzubereiten. Mit Salat und einem Glas kalifornischem Rotwein war das ein richtiges Festmahl!
Viele Grüße aus der Ferne,
Eure Emmy
Donnerstag, 4. August 2011
Kalt und windig (29.07.2011)
Ja, es ist kalt und windig hier in Santa Monica. Es kommt uns zumindest kalt vor im Vergleich zur Wüste. Daher blieb und nicht viel übrig, als den Tag ruhig angehen zu lassen. Nach einem ausgedehnten Früchstück gingen wir zu Fuß in die INnenstadt und taten das, was wir am liebsten machen: Shoppen. Außerdem haben Daisy und ich einen neuen Lieblingsladen gefunden - "Pinkberry". Hier gibt es "frozen yoghurt" und das ganze funktioniert ähnlich wie bei Subways. Man sucht sich eine Yoghurtsoße aus und kann dann nach Beliebe verschiedene Obstsorten, Schokostreuseln und andere Leckereien darauf verteieln lassen. So lecker - wir kommen morgen wieder!
Um den Abend noch etwas zu füllen, besorgten wir uns bereits am Nachmittag Kinokarten für die Harry Potter Vorstellung am Abend.
Ihr mekrt also, heute war nicht viel los mit uns. Aber es tat uns allen mal gnaz gut nach den letzten zwei Wochen.
Gute Nacht wünscht
Emmy
Um den Abend noch etwas zu füllen, besorgten wir uns bereits am Nachmittag Kinokarten für die Harry Potter Vorstellung am Abend.
Ihr mekrt also, heute war nicht viel los mit uns. Aber es tat uns allen mal gnaz gut nach den letzten zwei Wochen.
Gute Nacht wünscht
Emmy
Dienstag, 2. August 2011
Santa Monica (28.07.2011)
Heute hatte Emmy zum Glück wieder einmal ihren handywecker gestellt, denn alle anderen machen sich ums rechtzeitige aufstehen nicht die geringsten Gedanken. Wir würden ansonsten sicherlich so einiges verpassen.
Nachdem der Hotelpage unsere 1000 Taschen, laut ihm "thousand things", vorwurfsvoll in die Lobby gebracht hatte, Daisy in der Schlange auf den Check-out wartete, Mücke, Toto und Emmy dem Pagen zeigten, wie das Auto richtig und fachmännisch zu beladen sei, ging die Fahrt in Richtung Santa Monica... ja, endlich (nach 2 Stunden Verspätung) los!
Aber die Fahrt sollte shcon nach 15 Minuten unterbrochen werden, denn Toto hatte am Vortag nur 4 kleine Wasserflaschen besorgt, wovon eine schon leer war. Drei Flaschen würden nun wirklcih nicht für eine Fahrt durch die Mohave-Wüste reichen. Ebenso unser Benzin. So wurde kurz hinter den Toren von Las Vegas die erste Tankstelle angesteuert. Beladen mit 16 Liter Wasser, einem vollen Tank und Frühstück in Form von Donuts und übersüßtem Kaffee, setzten wir unsere Fahrt fort.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichten wir die "Geisterstadt" Calico, wo wir einen Zwischenstopo einlegten. Bei gefühlten 48°C begaben wir uns auf das Abenteuer Geisterstadt. Die Geister wirkten hier allerdings ziemlich lebendig, denn das Dorf erinnerte eher an das Disneyland als an eine verlassene Goldgräberstadt. Von der Hitze ausgemergelt, schleppten wir uns in den nächstbesten Saloon, wo wir durch großzügige Getränke und Speisen wieder Energie für die Weiterfahrt sammelten.
Nach weiteren 3 Stunden und zahlreichen Staus in Los Angeles waren wir endlich in Santa Monica angekommen. Das Hotel war schnell gefunden - ein Parkplatz allerdings nciht. Um in Santa Monica am Straßenrand parken zu dürfen, benötigt man eine spezielle Erlaubnis. Diese erhielten wir zwar vom Hotel, der Parkplatz ließ aber auf sich warten. Den Abend verbrahcten wir mal wieder imSupermarkt, um uns mit den notwendigsten Lebensmitteln für die nächsten Tage zu versorgen.
Wir sind erstaunt, wie kühl es doch hier am Pazifik abends wird. Wir sind aus der Wüste andere Temperaturen am Abend gewöhnt.
Es grüßen Euch heute
Emmy und Daisy
Nachdem der Hotelpage unsere 1000 Taschen, laut ihm "thousand things", vorwurfsvoll in die Lobby gebracht hatte, Daisy in der Schlange auf den Check-out wartete, Mücke, Toto und Emmy dem Pagen zeigten, wie das Auto richtig und fachmännisch zu beladen sei, ging die Fahrt in Richtung Santa Monica... ja, endlich (nach 2 Stunden Verspätung) los!
Aber die Fahrt sollte shcon nach 15 Minuten unterbrochen werden, denn Toto hatte am Vortag nur 4 kleine Wasserflaschen besorgt, wovon eine schon leer war. Drei Flaschen würden nun wirklcih nicht für eine Fahrt durch die Mohave-Wüste reichen. Ebenso unser Benzin. So wurde kurz hinter den Toren von Las Vegas die erste Tankstelle angesteuert. Beladen mit 16 Liter Wasser, einem vollen Tank und Frühstück in Form von Donuts und übersüßtem Kaffee, setzten wir unsere Fahrt fort.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichten wir die "Geisterstadt" Calico, wo wir einen Zwischenstopo einlegten. Bei gefühlten 48°C begaben wir uns auf das Abenteuer Geisterstadt. Die Geister wirkten hier allerdings ziemlich lebendig, denn das Dorf erinnerte eher an das Disneyland als an eine verlassene Goldgräberstadt. Von der Hitze ausgemergelt, schleppten wir uns in den nächstbesten Saloon, wo wir durch großzügige Getränke und Speisen wieder Energie für die Weiterfahrt sammelten.
Nach weiteren 3 Stunden und zahlreichen Staus in Los Angeles waren wir endlich in Santa Monica angekommen. Das Hotel war schnell gefunden - ein Parkplatz allerdings nciht. Um in Santa Monica am Straßenrand parken zu dürfen, benötigt man eine spezielle Erlaubnis. Diese erhielten wir zwar vom Hotel, der Parkplatz ließ aber auf sich warten. Den Abend verbrahcten wir mal wieder imSupermarkt, um uns mit den notwendigsten Lebensmitteln für die nächsten Tage zu versorgen.
Wir sind erstaunt, wie kühl es doch hier am Pazifik abends wird. Wir sind aus der Wüste andere Temperaturen am Abend gewöhnt.
Es grüßen Euch heute
Emmy und Daisy
Der "Food Waste Dispenser" (27.07.2011)
Relativ ausgeruht sind wirheute gegen 9.30 Uhr aufgestanden. Bis wir dann alle so wiet waren, um früchstücken zu gehen, war es mittlerweile shcon 11 Uhr. Aber in Las Vegas ist das Alles kein Problem. Fast jede Hotelanlage hat mehrere Restaurants, Cafés oder Imbissmöglichkeiten. Unser Frühstück haben wir also in einem Selbstbedienungscafé im Vdara Hotel eingenommen.
Danach haben wir dann ersteinmal die Poolanlage unseres Hotels unsicher gemacht. Welch Wohltat so ein kühlendes Bad nach den letzten anstrengenden Wandertagen in teilweise unerträglicher Hitze! Mit erfrischenden Getränken neben den Sonnenliegen am Swimmingpool konnten wir dann einfach ein paar Stunden herrlich relaxen. Am späten Nachmittag sind wir drei Mädels dann in eines der großen Outletcenter von Las Vegas zum Shoppen gefahren. Toto hat freiwillig verzichtet.
Bevor wir abends dann ins „Hard Rock Café“ zum Essen gegangen sind, haben wir den hiesigen M&M's Laden sowie das ebenso große Coka-Cola-Geschäft an dem sogenannten „Strip“ (Vergnügungsmeile in Las Vegas) aufgesucht. Bei ungefähr 36-38°C nachts schiebt sich übrigens eine Menschenmasse durch die Straßen, Casinos und sonstigen Veranstaltungsorte von Las vegas. Eine Feuerwerks- bzw. Wasserspielattraktion jagt die andere bis früh in den Morgen.
Völlig erschöpft durch die hochsommerlichen Temperaturen und total fußmüde geworden, waren wir allerdings gegen 1 Uhr nachts schon wieder in der Hotelsuite zurück.Aber bevor Emmy und ich ins Bett gingen, wurden noch mal die Waschmaschine und der Trockner angeworfen. Während ich nun auf das Ende des Waschmschinenprogramms wartete, beschloss ich die drei letzten Pfirsiche zu verdrücken. Dabei musste ich leider feststellen, dass zwei davon nicht mehr genießbar waren. Was macht man nun mit zwei vergammelten Pfirsichen im Hotelzimmer? Da kann man doch ruhig ienmal den „food waste dispenser“ (amerikanisches System, um die Essensreste in der Spüle verschwinden zu lassen – kleiner Tipp, passt besser auf Eure Finger auf, das Ding sieht nicht ganz ungefährlich aus!) ausprobieren. Also, wie gesagt, ich habe dummerweise fast die ganzen Pfirsiche darin verschwinden lassen und mit einem Höllenlärm klein schreddern lassen. Welch Glück, dass die Spüle nicht ganz verstopft war! Naja, Emmy und ich hatten diese Nacht deshalb unter anderem unseren Spaß und mussten noch viel lachen, kein Wunder, wenn wir mogen nicht aus den Betten kommen!
Gute Nacht wünscht
Eure Daisy
Happy Birthday Mücke! (26.07.2011)
„Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday dear Mücke, happy birthday to you!“
Noch etwas müde und verschlafen sehen wir aus, als wir den in der Nahct zuvor gedeckten Geburtstagtisch enthüllen. Um die Spannung und Vorfreude zu erhalten, hatten wir den müsam zusammengewürfelten Gabentisch vorsichtig mit den Tagesdecken unserer Betten verdeckt. Die Geburtstagstorte wurde durch einen Schokoladenmuffin ersetzt, die Mickey-Mouse-Kerze blieb aufgrund des fehlenden Feuers aus und auch die Verpackung der Geschenke erinnerte wenig an zu Hause. Trotzdem, die Freude war groß, als Mücke ihre zahlreichen Geschenke, die von uns allen heimlich während der Reise gesammelt wurden, auspackte.
Ein Blick nach draußen verriet: die mitgebrachten Regenjacken waren doch kein unnötiger Ballast. Der Himmel über Arizona hatte seinen Schleußen geöffnet und es goss in Strömen. Das Auto wurde wieder beladen und auf ging es nach... LAS VEGAS! Welche Straße wäre dort besser gewählt als die Mutter aller Straßen – die Route 66. Schon zu Beginn säumten alte Tankstellen und wackelige Schilder die Straße, doch wir waren auf der Suche nach einer ganz bestimmten Tankstelle. Hackberry war unser Ziel. Diese Tankstelle zählt zu den meistfotografiertesten Sehenswürdigkeiten der Route 66 und wurde ehemals von Deutschen als kleine Fundgrube aufgetan.
Und dann endlich – in der Ferne der flimmernden Wüste taten sich die Dächer der Hotel- und Casinolandschaft von Las Vegas auf. Das Navi, dass uns bisher ein treuer Begleiter war, ließ uns allerdings gerade jetzt in dieser riesigen Stadt mit 10spurign Straßen im Stich. Und so kam es, dass wir auf dem Gelände der örtlichen Universität landeten, die leider am Stadtrand von Las Vegas liegt. Nach einigem Fragen und einer aufregenden Autofahrt duch die überfüllte Downtown von Las Vegas waren wir endlich da. Sofort wurden wir von einem Pagen empfangen, der unseren mit Platiktüten überfüllten Kofferraum ansah und fragte „Do you need everything?“. Wir nickten und so lud er alles bis auf unsere Wanderschuhe auf einen Gepäckwagen und verschwand damit. Und auch das Auto wurde uns kurzerhand von einem Angestellten abgenommen und wir wankten immer ncoh mit Rucksäcken und Handtaschen schwer bepackt in die großzügige Lobby des Vdara. Der Check-in verlief schnell und entspannt. Wir bezogen zu viert unsere kleine Suite mit Küche, Waschmaschine und Trockner und auch unser Gepäck folgte kurz darauf.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei. Zu Ehren von Mückes Geburtstag hatten wir uns bereits von Deutschland aus Tickets für den Artistenzirkus „Cirque du Soleil“ besorgt. Die Show war beeindruckend und wir alle waren noch fasziniert und erfüllt von der wagemutigen Vorstellung der Artisten, als wir erschöpft in unsere Betten fielen.
Bis bald,
Emmy
Montag, 1. August 2011
Traumhafte Aussichten (25.07.2011)
Nach einem ausgedehnten Frühstück im Hotel, wo jeder sich am Buffet nach herzenslust verpflegen konnte, also vom amerikanischen Pancake mit "Maple Sirup", verschiedenen Cinnamon Rolls, Muffins, Rührei, Baked Beans, Bratkartoffeln bis hin zu frischen (übrigens sehr leckeren) Erdbeeren, ging es zum Grand Canyon National airport. Unser gebuchter Helikopterflug über den berühmten Grand Canyon sollte nun endlich stattfinden. keine Ahnung wie es den anderen erging, aber ich war total aufgregt. Nach den Formalitäten und einer kurzen Einweisung wurden die einzelnen Teilnehmer ersteinmal gewogen. 137 lbs zeigte die Waage an - HILFE! Hab ich hier etwa so viel zugenommen?!? Danach wurden wir Gruppen von sieben Personen eingeteilt. Zu uns gesellten sich ein älteres französisches Ehepaar mit Tochter. Unser Pilot stellte sich mit "Hi, my name is Trevor" vor. Nachdem die Vorstellung beendet war, kletterten wir der Reihe nach in den bereitgestellten Hubschrauber der Firma Maverick. Wir vier nahmen hinten Platz, während die Franzosen vorne neben Trevor saßen. Ein weiterer Mitarbeiter der Fluggesellschaft half beim Anschnallen und Aufsetzen der Kopfhörer, über die wir per Mirkofon mit den anderen Insassen verbunden waren.
Endlich hob der Helikopter ab und wir konnten unter uns die Ausmaße des durchqueerten Nationalwaldes "National kaibab Forest" des Kaibab Plateaus bestaunen. Schon tagszuvor mussten wir feststellen, dass über die Hälfte des Baumbestandes verbrannt war. Trevor erklärte dazu, dass dieser Brand bereits vor 10 Jahren durch einen Blitz enstanden wäre und dass der Wald sich noch immer nicht wieder erholt hätte, weshalb riesige Flächen quasi brach lägen. Bald zeigte sich die atemberaubende Canyonlandschaft im vollen Ausmaße. Einzige Wehrmutstropfen war das leicht bewölkte, diesige Wetter. Nun lag also die berühmteste Schlucht der Erde unter uns. Kaum einer konnte sich wohl emotionaler Hinsicht dem spektakulären Naturwunder entziehen. Die in Millionen von Jahren vom Colorado River geschaffene Schichtstufenlandschaft boot uns mit ihren Ausmaßen und Farbenvielfalt ein gigantisches Bild, was ich nie vergessen werde. Einfach genial!
Unglaublich, von der Vogelperspektive aus konnten wir die vom Vortag aus besuchte nördliche Abruchkannte der Schlucht, den sogenannten "North Rim" bewundern. Bis zu ca. 1850 Meter tief fallen die Wände am Nordrand des Canyony zum Fluss ab. Während des beeindruckenden Fluges beshcrieb uns Trevor eineige der Felsformationen. Erst hier oben bewusst, wie gewlatig der Grand canyon eigentlich ist.
Der 45 minütige Flug war in Windeseile vorbei, wie ich enttäuscht feststellen musste. Also, das war entshcieden zu kurz. Deswegens idn wir heute Abend nach dem Abendessen im Hotel auch ins IMAX Kino gegeanegn, um auf der riesigen Leinwand noch einmal Filmaufnahmen von dem Grand Canyon, unter anderem aus der Luft anzusehen. Ein wunderbarer Abshcluss für diesen Tag!
Viele Wünsche und good night,
Eure Daisy
Endlich hob der Helikopter ab und wir konnten unter uns die Ausmaße des durchqueerten Nationalwaldes "National kaibab Forest" des Kaibab Plateaus bestaunen. Schon tagszuvor mussten wir feststellen, dass über die Hälfte des Baumbestandes verbrannt war. Trevor erklärte dazu, dass dieser Brand bereits vor 10 Jahren durch einen Blitz enstanden wäre und dass der Wald sich noch immer nicht wieder erholt hätte, weshalb riesige Flächen quasi brach lägen. Bald zeigte sich die atemberaubende Canyonlandschaft im vollen Ausmaße. Einzige Wehrmutstropfen war das leicht bewölkte, diesige Wetter. Nun lag also die berühmteste Schlucht der Erde unter uns. Kaum einer konnte sich wohl emotionaler Hinsicht dem spektakulären Naturwunder entziehen. Die in Millionen von Jahren vom Colorado River geschaffene Schichtstufenlandschaft boot uns mit ihren Ausmaßen und Farbenvielfalt ein gigantisches Bild, was ich nie vergessen werde. Einfach genial!
Unglaublich, von der Vogelperspektive aus konnten wir die vom Vortag aus besuchte nördliche Abruchkannte der Schlucht, den sogenannten "North Rim" bewundern. Bis zu ca. 1850 Meter tief fallen die Wände am Nordrand des Canyony zum Fluss ab. Während des beeindruckenden Fluges beshcrieb uns Trevor eineige der Felsformationen. Erst hier oben bewusst, wie gewlatig der Grand canyon eigentlich ist.
Der 45 minütige Flug war in Windeseile vorbei, wie ich enttäuscht feststellen musste. Also, das war entshcieden zu kurz. Deswegens idn wir heute Abend nach dem Abendessen im Hotel auch ins IMAX Kino gegeanegn, um auf der riesigen Leinwand noch einmal Filmaufnahmen von dem Grand Canyon, unter anderem aus der Luft anzusehen. Ein wunderbarer Abshcluss für diesen Tag!
Viele Wünsche und good night,
Eure Daisy
Unendliche Weiten (24.07.2011)
Heute also verlassen wir unser beschauliches Duck Creek Village (Entenhausen?), um uns dem Grand Canyon zu widmen. Wir haben ca. 6 bis 7 Stunden Autofahrt vor uns, die uns vom Bundesstaat Utah wieder nach Arizona führen wird. Zunächst wollen wir den "North Rim" des Grand Canyon ansteuern, um dann unser Ziel Tusayan am "South Rim" zu erreichen. Die 123 Wasserflaschen (ca. 1234 Gallonen Wasser) sind gefüllt, das Gepäck in mühevoller Kleinarbeit im Dodge verstaut. Los geht's!
Unser Weg bietet ersteinmal nichts Neues, da wir zum Antelope Canyon hier shcon einmal fuhren. Dann aber wollen wir mit dem "alten Highway" über die Navajo Bridge den Colorade River queren. Aber ersteinmal zum North Rim über Berge, durch Täler, an Feldern vorbei ....und durch Wälder hindurch. Hier zeigt sich wieder die Gewalt der Plattentektonik und hunderter jahrmillionen der Erosion - auch kürzliche Ereignisse wie Waldbrände, die Horizont zu Horizont ihren landschaftsprägenden Einfluss zeigen. Dann die ersten Blicke in die Tiefen des Grand Canyon. Wir erreichen unser Etappenziel, die "Scenic Vwies" des "North Rim". Echt "grand" der Canyon!
Schmale Wanderwege, rechts ein paar hundert Meter abwärts, links ein paar hundert Meter abwärts - da könnte der nächste Schritt der letzte sein. Schöne Aussichten und bel vederes!
Weiter geht's zum South Rim durch endlose Weiten. Die Navajo Bridge über den Colorado River nehmend. Tusayan und Schluss. Punkt. Von geisterhaften Navajotänzern (Wolf und Hirsch) im Schlafe bewacht endet dieser lange Tag...Zzzzzzz
Euer Toto
Unser Weg bietet ersteinmal nichts Neues, da wir zum Antelope Canyon hier shcon einmal fuhren. Dann aber wollen wir mit dem "alten Highway" über die Navajo Bridge den Colorade River queren. Aber ersteinmal zum North Rim über Berge, durch Täler, an Feldern vorbei ....und durch Wälder hindurch. Hier zeigt sich wieder die Gewalt der Plattentektonik und hunderter jahrmillionen der Erosion - auch kürzliche Ereignisse wie Waldbrände, die Horizont zu Horizont ihren landschaftsprägenden Einfluss zeigen. Dann die ersten Blicke in die Tiefen des Grand Canyon. Wir erreichen unser Etappenziel, die "Scenic Vwies" des "North Rim". Echt "grand" der Canyon!
Schmale Wanderwege, rechts ein paar hundert Meter abwärts, links ein paar hundert Meter abwärts - da könnte der nächste Schritt der letzte sein. Schöne Aussichten und bel vederes!
Weiter geht's zum South Rim durch endlose Weiten. Die Navajo Bridge über den Colorado River nehmend. Tusayan und Schluss. Punkt. Von geisterhaften Navajotänzern (Wolf und Hirsch) im Schlafe bewacht endet dieser lange Tag...Zzzzzzz
Euer Toto
Streifenhörnchen, Hirsch, Klapperschlange und Co (23.07.2011)
Es ist wirklich unglaublich, wie viele Tierarten man in der Wüste antrifft. Von schnellen kleinen Eidechsen (Lizards), wunderschönen Schmetterlingen und farbenfrohen Käfern, über niedliche Streifenhörchnchen, zutraulichen Eichhörnchen, Rehen und Hirschen, die direkt am Wegesrand grasen, bis hin zu giftigen Klapperschlangen (Rattlesnakes) ist wirklich alles dabei.
Davon konnten wir uns auch heute wieder überzeugen, als wir erneut in den Zion Nationalpark fuhren. Der letzte Ausflug dorthin hatte nicht ausgereicht, da wir ja schon sehr spät dran waren.
Mit dem Shuttle-Bus des Parks ging es mitten in den Zion Canyon hinein und von dortaus nahmen wir uns als erstes den „River Side Walk“ vor, der uns entlang des „Virgin River“ weiter in den Canyon hineinführte. Ein strahlend blauer Himmel und klares frisches Wasser ließen das Flussbett wie eine Oase wirken, in der sich vor allem die Eichenhörnchen sehr wohl zu fühlen scheinen. Besonders mit Mücke haben sich diese flinken Tierchen schnell angefreundet!
Am Ende des ausnahmsweise asphaltierten Weges gab es nur noch eine Möglichkeit den schmalen Teil, die sogenannten „Narrows“ des Canyon zu erreichen: durch den Fluss - und zwar mitten durch. Wir hatten zwar damit gerechnet, dass man durch Wasser würde waten müssen, aber es stellte sich heraus, dass einige Stellen im Fluss so tief waren, dass man nur durch Schwimmen vorwärts kommen würde. Für Daisy und mich war klar, dass unsere Ausrüstung nicht dafür geeignet war. Vor allem hatten wir keine wasserfesten Taschen für die Karema und unsere Rucksäcke dabei. Toto und Mücke wollten den Schritt trotzdem wagen und so trennten sich unsere Wege.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Form von Cheeseburgern (etwas anderes bekommt man hier auch nicht), nahmen wir uns alle zusammen noch den Wanderweg zu den „Emerald Pools“ vor. Das sind wunderschöne kleinen Bergseen, die durch starke Regengüsse entstehen und Nährboden für Kaulquappen und andere Lebewesen bieten. Durch die unterschiedlichen Ebenen der Begrplateaus bilden sich je nach Regenstärke kleine oder große Wasserfälle. Da es die letzten Tage sehr heiß und trocken war, gab es nur dünne Wasserfälle, die dem Gesamtbild den Eindruck gaben, man würde sich im Regenwald befinden. Wenn man unter diesen Wasserfällen hindurchging, bekam man eher das Gefühl, man würde sich im sommerlich verregneten Norddeutschland aufhalten!
Nachdem dann auf dem Rückweg zum Bus die Begegnung mit einer Klapperschlange glimpflich ausging und auch die Wanderung auf dem sehr schmalen ungesicherten Bergweg (bei einem einzigen falschen Tritt würde es hunderte Meter in die Tiefe gehen..) geschafft war, konnten wir endlich wieder in unser wunderbar klimatisiertes Auto steigen.
Unseren letzten Abend in Duck Creek Village verbrachten wir natürlich mal wieder mit ..... KOFFERPACKEN!
Morgen müssen wir der Wolfshöle und den Murmeltieren auf Wiedersehen sagen und es geht weiter nach Tusayan am Grand Canyon. Ich hoffe, dass es dort Internet gibt, sodass ich all die Artikel der letzen Tage posten kann!
Viele Grüße aus der Ferne sendet Euch,
Eure Emmy
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