Heute morgen mussten wir schon um sechs Uhr "Mountain Time" aufstehen, da eine Tour ins 3 1/2 Stunden entfernte Page in Arizona geplant war. Hier werden nämlich Ausflüge in den Antelope Canyon angeboten, ien enger sogenannter "Slot Canyon", der an einigen Stellen nur ungefähr 1 Meter breit ist und der wegen seiner rundgeschlieffene, vielfarbigenSandsteinformationen zu den wohl meistfotografiertesten Canyons der Welt gehört.
An diesen ausschließlich von Navajo Indianern geführten Besichtigungstouren sollten wir also um 9.30 a.m. teilnehmen. Da zum Glück in Arizona keine "daylight saving time" existiert, konnten wir bei der dreistündigen Fahrt dorthin im Endeffekt eine Stunde einsparen. Welch ein Glück; denn sonst hätten wir, was das frühe Aufstehen angeht, Probleme bekommen.
Bei der Ankunft wurden wir in Gruppen von 14 Personen eingeteilt, die jeweils auf den Pickups mit speziellen Aufbauten PLatz nehnmen konnten. Die Fahrt über Stock und Stein im gleißenden Sonnenscheinbei gefühlten 40°C oder sogar noch mehr war allein schon abenteuerlich. Zu allem Unglück blieb unser Wagen dann mitten im ausgetrockneten Flussbett des Canyons wegen einer Reifenpanne liegen. Doch es dauerte nicht lange und wir wurden von einem weiteren Pickup dessen Kabine noch genug Platz für sieben weitere Fahrgäste hatte, mitgenommen. Unser Fahrer, der zugleich auhc unser Führer im Canyon war, gab während der Besichtigungstour viele hilfreiche Tips für gelungene Aufnahmen.
Nach Rückkehr landeten wir wieder einmal in einem der großen Supermärkte und dekcten uns neben einigen Souvenirs mit genügend Wasser und Getränken sowie Lebensmitteln für die kommenden Tage ein. Wegen der weiten Entfernung und den hochsommerlichen Temperaturen beschlossen wir auf dem direkten Weg nach Duck Creek Village zurückzukehren.
Am späten Nachmittag waren wir dann tatsächlich in Duck Creek Village zurück. Nach einem Rundgang in dem verschlafenen kleinen Gebirgsort sind wir dann zu unserer Hütte zurückgekehrt. Zum Abendessen haben wir uns dann Artischocken mit Crème Fraiche gegönnt. Endlich mal Gemüse, dass weder muffig roch noch schmeckte. Ach ja, und die Waschmaschine sowie der Tockner wurden diesmal tüchtig strapaziert.
Müde aber zufrieden ging es dann spät ins Bett. Bis morgen,
Eure Daisy
Going West 2011 - Eine Reise voller Wolkenkratzer, Wüsten, Wind und Wasser. Kurz: Kreuz und quer durch die USA! Ein Tagebuch über Planungswahnsinn und Abenteuerlust!
News
Und wieder heißt es Kofferpacken! Ich versuche, Beiträge und Fotos so bald wie möglich online zu stellen! Morgen geht es sehr früh weiter nach New York, das letzte Etappenziel dieser Reise ;-)
Sonntag, 31. Juli 2011
Dienstag, 26. Juli 2011
Erkenntnis des Tages: Ein Panikknopf dient dazu Panik zu verbreiten! (21.07.2011)
Nachdem wir heute ausgeschlafen haben, stellten wir fest, dass wir nichts mehr zu essen hatten. Das Frühstück fiel daher eher mager aus, ein Reh hatten wir am Vorabend ja leider nicht überfahren... Nun mussten wir uns also auf den Weg in den nächsten Supermarkt machen, der aber 45 min weit weg war. Begleitet von Daisys "Wow" und "Ooh" fuhren wir also nach Cedar City. Nach dem Großeinkauf mit amerikanischen Familienpackungen wurde der 1-Dollar-Markt gestürmt. Beladen mit etlichen Waren (z.B. "Hamburger Helper"), traten wir den Rückzug nach Duck Creek Village an (wieder 45 min...), inklusive amerikanischer Baustellenregelung: keine Ampel, nein, ein armer Bauarbeiter steht den ganzen Tag in der Sonne und hält ein Schild, auf dessen Vorderseite "Stop" und auf der Rückseite "Slow" steht. Zu gegebener Zeit wird das Schild umgedreht und hektisch bzw. gelangweilt gewunken (--> je nach Motivationsgrad des Arbeiters).
In unserer Ferienhütte "Wolf's Den" (wir haben sie auf Murmlerburg umgetauft, weil wir als Untermieter zwei Murmeltiere haben) angekommen, wurde das Hähnchen aufgewärmt und der weitere Tagesablauf besprochen. Obwohl es schon recht spät war, beshclossen wir in den "Zion nationalpark" zu fahren, der ca. 1,5h entfernt lag. Um ca. 17 Uhr erreichten wir das Besucherzentrum, in dem die Jagd auf die Sammelstempel für unseren Nationalparkpass begann. Anschließend fuhren wir mit dem Shuttlebus bis zur Haltestelle "Temple of Sinawava, wo der River Trail, eine ca. 1,5km lange Wanderung am Virginriver beginnt. So weit sollten wir aber gar nciht kommen... ein Eichhörnchen lockte uns an einen Strand des Virginsrivers, wo wir unsere Schuhe auszogen und im Wasser umherwateten. Wesentlich später als geplant, traten wir den Rückweg an und wurden bereits von den Rehen im Wald erwartet.
ZU später Stunde (und völlig gestresst durch dir Reh-belastete Fahrt) kamen wir im stockdunklen Duck Creek Village an (stockdunkel ist hier wörtlich gemeint...). Alle stiegen erschöpft aus dem Wagen als plötzlich die Alarmanlage des Autos ansprang. Nicht nur wir waren erschrocken, sondern auch sämtliche schlafende Nachbarn. Leider konnten wir der Sirene keinen Einhalt gebieten und so kam ein netter Nachbar barfuß über die Gerölleinfahrt, um uns zu helfen. Es stellte sich heraus, dass Daisy im Dunklen den Knopf zum Abschließen des Autos mit dem Panikknopf, über den viele US-Autos verfügen, verwechselt hatte. Einzigen Sinn, den wir in diesem Knopf sehen konnten, war das Verbreiten von Panik!
Viele Grüße sendet heute
Eure Mücke
In unserer Ferienhütte "Wolf's Den" (wir haben sie auf Murmlerburg umgetauft, weil wir als Untermieter zwei Murmeltiere haben) angekommen, wurde das Hähnchen aufgewärmt und der weitere Tagesablauf besprochen. Obwohl es schon recht spät war, beshclossen wir in den "Zion nationalpark" zu fahren, der ca. 1,5h entfernt lag. Um ca. 17 Uhr erreichten wir das Besucherzentrum, in dem die Jagd auf die Sammelstempel für unseren Nationalparkpass begann. Anschließend fuhren wir mit dem Shuttlebus bis zur Haltestelle "Temple of Sinawava, wo der River Trail, eine ca. 1,5km lange Wanderung am Virginriver beginnt. So weit sollten wir aber gar nciht kommen... ein Eichhörnchen lockte uns an einen Strand des Virginsrivers, wo wir unsere Schuhe auszogen und im Wasser umherwateten. Wesentlich später als geplant, traten wir den Rückweg an und wurden bereits von den Rehen im Wald erwartet.
ZU später Stunde (und völlig gestresst durch dir Reh-belastete Fahrt) kamen wir im stockdunklen Duck Creek Village an (stockdunkel ist hier wörtlich gemeint...). Alle stiegen erschöpft aus dem Wagen als plötzlich die Alarmanlage des Autos ansprang. Nicht nur wir waren erschrocken, sondern auch sämtliche schlafende Nachbarn. Leider konnten wir der Sirene keinen Einhalt gebieten und so kam ein netter Nachbar barfuß über die Gerölleinfahrt, um uns zu helfen. Es stellte sich heraus, dass Daisy im Dunklen den Knopf zum Abschließen des Autos mit dem Panikknopf, über den viele US-Autos verfügen, verwechselt hatte. Einzigen Sinn, den wir in diesem Knopf sehen konnten, war das Verbreiten von Panik!
Viele Grüße sendet heute
Eure Mücke
Tschüß Moab! - Wilkommen in der Wolfshöhle (20.07.2011)
Heute war es dann soweit, wir mussten unserem kleinen niedlichem Ferienhaus in Moab auf wiedersehen sagen. Das Auto wurde bis unters Dach bepackt (unsere Sachen haben sich in den wenigen Tagen irgendwie verdoppelt...), und los ging die Fahrt. Unterwegs hielten wir in einigen Nationalsparks, zum Beispiel dem „Capitol Reef Nationalpark“, der leider zum großteil überflutet und somit nicht befahrbar war. Gegen 17 Uhr erreichten wir den „Escalante Petrified Forest State Park“. Der Park Ranger erklärte uns, dass sich eine Wanderung sehr lohnen würde, da man shconbald die ersten versteinerten Bäume finden würde. Wenn wir gut ausgerüstet seine, wollten wir außerdem einen zusätzlichen Pfad wagen, der alles sehr schwieirg zu wandern sein sollte, Allerdings würden dort noch viel schönere Exemplare dieser Baumstämme liegen. Wir sind sehr froh, dass wir den Schritt gewagt haben und auch den schwierigen Pfad gewählt haben. Man wird wirklich durch wunderschöne Farben und faszinierende Versteinerungen belohnt! Außerdem ist man auch in diesem Park fast die ganze Zeit für sich allein und kann die beeindruckende Landschaft genießen.
Um 20 Uhr setzten wir unsere Fahrt fort, shcließlich mussten wir heute noch in unserem neuen Zuhause auf Zeit ankommen. Bald aber begann schon die Dämmerung und es dauerte nicht lange und es war stockfinster. Am Straßenrand wurde durch Hinweisschilder immer wieder vor häufigem Wildwechsel gewarnt. Und plötzlich ging es los – überall am Straßenrand standen Rehe und Hirsche. Teilweise auf der Straß sogar! Mücke bremste ab und kurvte uns im Schneckentempo zwischen den Tieren hindurch die restlichen 14 Meilen nach Duck Creek Village. Dort wurden die Straßen dann immer unebener, bis diese nur ncoh aus Schotter und Geröll bestanden. Kein Licht war zu sehen. Und auch das Navi wusste nicht weiter...unsere angegebene Straße und Hausnummer waren ihm komplett unbekannt! Also begann die Suche nach irgendwem, der sich hier auskannte. Endlich sahen wir ein kleines Restaurant, in dem ncoh Licht brannte. Daisy und cih stiegen aus und fragten nach dem Weg. Die Frau wusste zum Glück sofort wo wir hin wollten und erklärte uns den Weg. Wenig später standen wir vor einem komplett finsteren Grundstück und Toto und Daisy stiegen aus, um mit einer Taschenlampe zu schauen, ob da überhaupt ein Haus steht. Wir waren tatsächlich angekommen! Mitten im Nichts im Finsteren Stand unser Ferienhaus. Davor eine sehr steile Auffahrt, die nur aus Schotter bestand. Mücke gab kräftig Gas und rauf ging es zum Haus. Nachdem wir auch endlcih den Schlüssel aus dem kleinen Saf an der Haustür herausbekommen hatten, konnten wir endlcih unsere Wolfhöhle beziehen (das Haus heißt Wolf's Den). Das Haus ist riesengroß. Eigentlich hatten wir ein kleineres gebucht, wurden von den Vermietern auf dieses große Haus umgebucht, da das andere Haus aus irgendeinem Grnd nicht mehr Verfügbar war. Wir können uns wirklich nicht beklagen, hier werden wir uns wohl fühlen!
Jetzt sind wir alle sehr müde und fallen in die gemütlichen Betten.
Gute Nacht,
Eure Emmy
Die meisten Menschen in Utah sterben durch Blitzeinschläge (19.07.2011)
Zuerst wollten wir dem Artikel gar keinen Glauben schenken, aber wenn man diese Naturgewalten hier erlebt, möchte man sich vor jedem noch so weit entferntem Gewitter in Sicherheit bringen. Fast sekündlich kann man schon in der Ferne die Blitze zucken sehen und auch das Donnergrollen ist nicht zu überhören.
Auch heute sollte uns den ganzen Tag über so ein solches Gewitter verfolgen.
Für heute hatten wir uns den anderen Teil des Canyonlands Nationalpark vorgenommen, die sogenannten „Needles“, die aus der Ferne beinahe der Skyline von New York gleichen. Die Needles sind hohe runde Felsenttürme, die vom weiten eine ähnliche Struktur wie eine Tropfsteinhöhle haben und dicht gedrängt nebeneinander stehen.
Schon im Besucherzentrum konnten wir die dunkeln Wolken herrannahen sehen und auch der Park Ranger riet uns von langen Wanderungen ab. Wir sollten immer in Nähe unseres Fahrzeuges bleiben, dies wäre im zweifelsfall immer der sicherste Ort. Gewitter in dieser Gegend können durch die große Vielzahl von Blitzen und plötzlich auftretenden Fluten lebensgefährlich werden.
Da das Gewitter aber noch viele Meilen entfernt war, ließen wir uns nicht abschrecken und versuchten es mit einem mitgebrachten Mittagessen im Freien. Doch kurz nachdem wir unsere Brote und Salate ausgepackt hatten, fing es auch schon in Strömen an zu Regnen. Schnell flüchteten wir uns mit unserem Essen ins Auto und krümelten dann halt dort die Sitze voll :-)
Kurze Zeit später legte sich der Regen und wir fuhren mit dem Auto zum Aussichtspunkt, wo es aber sehr winding war und wir uns von einer schwarzen Wolke durch sehr verfolgt fühlten. Wir beschlossen daher uns nicht mehr allzu lange im Canyonlands Nationalpark aufzuhalten und fuhren die Hauptstraße zurück. Aber irgendwie wollte keiner den Park schon verlassen, da wir ja kaum etwas gesehen hatten. Vor allem nicht die berühmten Needles, weswegen der Park seinen Namen trägt. Bei einer kurzen Wanderung würde shcon nichts passieren, sagten wir uns und wagten den Schritt zu den „Potholes“. Potholes sind Pfützen, die in einer Art Kraterlandschaft durch Regen entstehen und Lebensraum für kleine Urzeitkrebse bieten. Eine ganze Weile lang wandern wir alleine, doch dann holen wir eine französische Familie ein und Daisy kommt natürlich sofort ins Gespärch. Besonders über das amerikanische Essen wird gemeinsam gelästert und alle haben ihre Freude dabei.
Schließlich fahren wir dann aber doch wieder in unser Ferienhaus zurück. Am Abend müssen dann die Koffer wieder bis spät in die Nacht gepackt werden, denn morgen geht es weiter nach Duck Creek Village!
Wahrescheinlich wird es dort kein Internet geben, sodass ich es nicht mal schaffen werde, diesen Artikel hochzuladen. Versprochen, es wird alles nachgeliefert!
Bis bald,
Emmy
Dienstag, 19. Juli 2011
Rafting auf dem Colorado River (18.07.2011)
Heute wurde es aufregend: Die bereits gebuchte Raftingtour auf dem Colorado River stand heute auf dem Plan. Gut eingecremt und mit unseren wasserfesten Taschen aus Basel im Gepäck, ging es los zum Moab Adventure Center. Ohne lange Vorbereitung ging es auch sofort los. Jeder bekam eine Schwimmweste übergeworfen, die so fest gezogen wurde, dass das Atmen völlig unmöglich wurde und rein ging es in die Busse. Entlang dem zweitschönsten Highway der USA (der schönste ist wohl angeblich der Highway no.1 in California), wie uns der Guide mitteilete, wurden wir zur ca. 45 min. entfernten Ablegestelle gebracht.
Nach einer wirklich sehr kurzen Einführung in das Verhalten bei Notfällen, wurden wir auf die Schlauchboote verteilt und los ging es! Wir teilten unser Boot mit einer Familie aus Dänemark, die mit zwei Jungen im Alter von 10 und 13 Jahren unterwegs waren. Schnell wurde die Nachbarschaft zum Gesprächsthema und die Tour ging los.
Unser Tourguide James erklärte uns die Funktion des Bootes und führte uns durch die ersten Stromschnellen. Es dauerte nicht lange und wir waren alle von Kopf bis Fuß nass. In einer kleinen Bucht hieß es dann: Schwimmen im Colorado!!! Klingt spannender als es ist...das Wasser ist irre kalt und zu dem auch noch so versandet, dass man keine 3cm weit ins Wasser sehen kann. Zum Glück, so erklärte uns James, würden ohnehin wenig Tiere im Fluss leben und die wenigen Wasserschlangen und Fische seien ungefährlich.
Schnell ging der Vormittag zu Ende und wir mussten uns von unseren dänischen Freunden verabschieden, da diese nur eine Halbtagstour gebucht hatten, wir aber eine Ganztagestour. Wir werden versuchen über Facebook in Kontakt zu bleiben.
Nachdem wir neue Mitfahrer ins Boot bekommen hatten, eine Gruppe von zwei Müttern mit ihren insgesamt drei Kindern, gab es nach einer kurzen Fahrt ein Mittagessen. Die Boote wurden am Ufer befestigt und dann gab es Hot Dogs, Burger, Kartoffelsalat und Cookies. Wie die Amis es halt mögen. Es hat aber auch uns wirklich sehr gut geschmeckt!
In der letzten Stunde trafen wir dann noch auf einige heikle Stromschnellen, aus denen wir klitschnass wieder herauskamen. Bei der Hitze hier ist aber jede Abkühlung wilkommen!
Die Tour hat uns allen sehr gut gefallen und wir können es nur weiterempfehlen. Sie ist wirklich für Jedermann geeignet und setzt keine besonderen Kenntnisse voraus...Schwimmen sollte man allerdings können ;-)
Rotgebrannt wie die Krebse lassen wir den Tag jetzt ausklingen und freuen uns auf morgen, den letzten Tag in Moab!
Viele Grüße und Sonnenschein sendet Euch
Eure Emmy
Nach einer wirklich sehr kurzen Einführung in das Verhalten bei Notfällen, wurden wir auf die Schlauchboote verteilt und los ging es! Wir teilten unser Boot mit einer Familie aus Dänemark, die mit zwei Jungen im Alter von 10 und 13 Jahren unterwegs waren. Schnell wurde die Nachbarschaft zum Gesprächsthema und die Tour ging los.
Unser Tourguide James erklärte uns die Funktion des Bootes und führte uns durch die ersten Stromschnellen. Es dauerte nicht lange und wir waren alle von Kopf bis Fuß nass. In einer kleinen Bucht hieß es dann: Schwimmen im Colorado!!! Klingt spannender als es ist...das Wasser ist irre kalt und zu dem auch noch so versandet, dass man keine 3cm weit ins Wasser sehen kann. Zum Glück, so erklärte uns James, würden ohnehin wenig Tiere im Fluss leben und die wenigen Wasserschlangen und Fische seien ungefährlich.
Schnell ging der Vormittag zu Ende und wir mussten uns von unseren dänischen Freunden verabschieden, da diese nur eine Halbtagstour gebucht hatten, wir aber eine Ganztagestour. Wir werden versuchen über Facebook in Kontakt zu bleiben.
Nachdem wir neue Mitfahrer ins Boot bekommen hatten, eine Gruppe von zwei Müttern mit ihren insgesamt drei Kindern, gab es nach einer kurzen Fahrt ein Mittagessen. Die Boote wurden am Ufer befestigt und dann gab es Hot Dogs, Burger, Kartoffelsalat und Cookies. Wie die Amis es halt mögen. Es hat aber auch uns wirklich sehr gut geschmeckt!
In der letzten Stunde trafen wir dann noch auf einige heikle Stromschnellen, aus denen wir klitschnass wieder herauskamen. Bei der Hitze hier ist aber jede Abkühlung wilkommen!
Die Tour hat uns allen sehr gut gefallen und wir können es nur weiterempfehlen. Sie ist wirklich für Jedermann geeignet und setzt keine besonderen Kenntnisse voraus...Schwimmen sollte man allerdings können ;-)
Rotgebrannt wie die Krebse lassen wir den Tag jetzt ausklingen und freuen uns auf morgen, den letzten Tag in Moab!
Viele Grüße und Sonnenschein sendet Euch
Eure Emmy
Gewitter in der Wüste (17.07.2011)
Heute ging es nach dem Frühstück als erstes in den nächstbesten Outdoor Store, da meine teuren Wanderstiefel auch nach einem Klebeversuch nicht mehr wandertüchtig aussehen. Nachdem ich dann glücklich ein Paar Trekkingschuhe erworben hatte, fuhren wir in den "Dead Horse Point State Park". Nein, dort sind keine toten Pferde zu finden. Hauptsächlich ist es ein Aussichtspunkt, von dem aus man beobachten kann, wie sich der Colorado River seinen Weg in Form eines Hufeisens durch das Tal bahnt. Einer legende nach, nutzen die Cowboys um 1800 herum diese Stelle, um wilde Pferde zusammen zu treiben. Doch eines Tages hatten die Cowboys die Pferde dort vergessen. Es war heiß und die Pferde hatten keine Möglichkeit den Fluß zu erreichen und verdursteten somit in der Wüste.
Während wir den Park besichtigten, sahen wir in der Ferne dunkle Wolken aufziehen, aber zum Glück waren die ncoh weit entfernt.
Hinterher ging es weiter zum Canyonlandy Nationalpark. Dieser Nationalpark wird durch den Colorado River in zwei Gebiete geteilt, sodass es zwei eingänge gibt. Wir haben uns den "Islands in the Sky" Teil vorgenommen, da dieser näher am "Dead Horse Shoe Point State Park" lag. Der Nationalpark beeindruckt vor allem durch seine tiefen Schluchten und eine angenehme Ruhe, die man hier in Amerika sehr selten findet.
Inwzwischen hatten wir angefangen in weiter Entfernung zahlreiche Blitze zu begonnen. Die Sonne schien trotzdem unerbittlich, wurde heute aber zum Glück durch kräftigen Wind gelindert.
Zurückin unserem Ferienhaus dauerte es nciht mehr lange und ein Gewitter brach los, wie wir es zu Hause schon lange nciht mehr erlebt hatten. Wir haben es gerade ncohgeschafft alle Fenster und Türen wieder zu schließen!
Morgen geht es los zum Rafting auf dem Colorado River! Hoffentlich gibt es keine Gewitter, sonst muss die Tour ausfallen.
Liebe Grüße,
Emmy
Während wir den Park besichtigten, sahen wir in der Ferne dunkle Wolken aufziehen, aber zum Glück waren die ncoh weit entfernt.
Hinterher ging es weiter zum Canyonlandy Nationalpark. Dieser Nationalpark wird durch den Colorado River in zwei Gebiete geteilt, sodass es zwei eingänge gibt. Wir haben uns den "Islands in the Sky" Teil vorgenommen, da dieser näher am "Dead Horse Shoe Point State Park" lag. Der Nationalpark beeindruckt vor allem durch seine tiefen Schluchten und eine angenehme Ruhe, die man hier in Amerika sehr selten findet.
Inwzwischen hatten wir angefangen in weiter Entfernung zahlreiche Blitze zu begonnen. Die Sonne schien trotzdem unerbittlich, wurde heute aber zum Glück durch kräftigen Wind gelindert.
Zurückin unserem Ferienhaus dauerte es nciht mehr lange und ein Gewitter brach los, wie wir es zu Hause schon lange nciht mehr erlebt hatten. Wir haben es gerade ncohgeschafft alle Fenster und Türen wieder zu schließen!
Morgen geht es los zum Rafting auf dem Colorado River! Hoffentlich gibt es keine Gewitter, sonst muss die Tour ausfallen.
Liebe Grüße,
Emmy
Montag, 18. Juli 2011
Arches National Park oder besser gesagt: WE LOVE CHIPMUNKS! (16.07.2011)
Ja, in der Tat, wir lieben diese kleinen plüschigen Streifenhörnchen. Egal wo wir sie sehen, irgendjemand von uns bleibt stehen und ruft: Oh schau mal da!!!! Damit hätten wir uns dann mal wieder als Ausländer geoutet und außerdem das Streifenhörnchen mit unserem Lärm verjagt. Egal, wir freuen uns trotzdem jedes mal ;-)
Von diesen kleinen süßen Tierchen gab es dann im Arches Nationalpark dann auch wirklich viele zu sehen. Die Landschaft war wirklich sehr faszinierend. Allerdings musste man siche viele der Sehenswürdigkeiten selbst erwandern, was bei stehender Hitze wirklich eine Herausforderung war. Leider ist außerdem mein relativ neuer Schuh heute kaputt gegangen. Mal sehen wie wir das Problem in den nächsten Tagen lösen werden.
Es war ein wirklich langer und anstrengender Tag, deswegen einfach einige Bilder als Eindrücke:
| Suchbild: Finde das Streifenhörnchen! |
Von diesen kleinen süßen Tierchen gab es dann im Arches Nationalpark dann auch wirklich viele zu sehen. Die Landschaft war wirklich sehr faszinierend. Allerdings musste man siche viele der Sehenswürdigkeiten selbst erwandern, was bei stehender Hitze wirklich eine Herausforderung war. Leider ist außerdem mein relativ neuer Schuh heute kaputt gegangen. Mal sehen wie wir das Problem in den nächsten Tagen lösen werden.
Es war ein wirklich langer und anstrengender Tag, deswegen einfach einige Bilder als Eindrücke:
Quer durch die Rocky Mountains! (15.07.2011)
Nach einem langem Reisetag sind wir heute Abend gegen 20 Uhr in unserem Ferienhaus in Moab angekommen. Die Reise begann heute Morgen schon um 4 Uhr früh, als wir mit dem Taxi zum Flughafen von Chicago fuhren. Der Flug verlief ohne Probleme, sodass wir in Denver soagr früher als geplant ankamen. Mit dem Shuttlebus ging es dann zu der Mietstation, wo wir tatsächlich ein Auto bekamen, dass eine Nummer größer ist, als wir es bestellt hatten. Der Wagen müsse ohnehin nach Kalifornien zurück überführt werden, hieß es. Also wurde der Wagen bis unters Dach beladen (nein, ganz so viel Gepäck haben wir dann doch noch nicht) und los ging es Richtung Moab.
Das freundliche Navi, dass sogar Deutsch kann, sagt einfach nur: "369 Meilen fahren". Und so war es dann auch. Wir brauchten der Straße nur zu folgen und würden irgendwann am Ziel ankommen. Gleich hinter Denver begannen die Rocky Mountains. Wir konnten die schneebedeckten Gipfel schon aus weiter Ferne sehen. Zu Beginn erinnerte diese bergige Landschaft tatsächlich an die Schweiz. Die Landschaft wurde noch atemberaubender als die Straße tatsächlich direkt neben dem Colorade River durch einen Canyon führte.
Das änderte sich aber schnell als wir die Rocky Mountains verlassen hatten. Die Landschaft wurde immer eintöniger und die Straße führte nur noch geradeaus...und das mehrere Meilen lang...sie schien überhaupt kein Ende zu nehmen.
Doch endlich...aus dem Nichts tauchte eine Tankstelle auf! Das hieß, hier würden Menschen sein! Obwohl der Tank noch nicht leer war, fuhren wir tanken. Wer weiß, wann die nächste Tankstelle kommt, beziehungsweise, ob es in Moab überhaupt eine Tankstelle gibt. An der Tankstelle angekommen, standen wir ratlos vor dem Tankdeckel unseres Wagens und vor der eigenartigen Zapfsäule. Wie in Gottes Namen geht bloß dieser Tankdeckel runter und wie funktioniert diese Zapfsäule? Daisy holte Hilfe und der Spaß begann. Mark zeigte uns, dass man den Tankdeckel einfach nur mit Schwung herunterreißen musste. Danke an Mark für diese unterhaltsame Abwechslung!
Nach weiteren endlosen Meilen waren wir endlich am Ziel: Moab. Ein kleiner Ort mitten in einer roten Staubwüste und umgeben von steilen Felswänden. Moab scheint einzig und allein nur für Touristen aus dem Boden gestampft worden zu sein, denn er besteht nur aus Souvenir-Läden, Hotels und Ferienhäusern. Unser Häuschen ist das "Moosewood Cottage" und es gefällt uns allen wirklich sehr gut!
Eine gute Nacht wünscht euch,
Eure Emmy
Das freundliche Navi, dass sogar Deutsch kann, sagt einfach nur: "369 Meilen fahren". Und so war es dann auch. Wir brauchten der Straße nur zu folgen und würden irgendwann am Ziel ankommen. Gleich hinter Denver begannen die Rocky Mountains. Wir konnten die schneebedeckten Gipfel schon aus weiter Ferne sehen. Zu Beginn erinnerte diese bergige Landschaft tatsächlich an die Schweiz. Die Landschaft wurde noch atemberaubender als die Straße tatsächlich direkt neben dem Colorade River durch einen Canyon führte.
Das änderte sich aber schnell als wir die Rocky Mountains verlassen hatten. Die Landschaft wurde immer eintöniger und die Straße führte nur noch geradeaus...und das mehrere Meilen lang...sie schien überhaupt kein Ende zu nehmen.
Doch endlich...aus dem Nichts tauchte eine Tankstelle auf! Das hieß, hier würden Menschen sein! Obwohl der Tank noch nicht leer war, fuhren wir tanken. Wer weiß, wann die nächste Tankstelle kommt, beziehungsweise, ob es in Moab überhaupt eine Tankstelle gibt. An der Tankstelle angekommen, standen wir ratlos vor dem Tankdeckel unseres Wagens und vor der eigenartigen Zapfsäule. Wie in Gottes Namen geht bloß dieser Tankdeckel runter und wie funktioniert diese Zapfsäule? Daisy holte Hilfe und der Spaß begann. Mark zeigte uns, dass man den Tankdeckel einfach nur mit Schwung herunterreißen musste. Danke an Mark für diese unterhaltsame Abwechslung!
Nach weiteren endlosen Meilen waren wir endlich am Ziel: Moab. Ein kleiner Ort mitten in einer roten Staubwüste und umgeben von steilen Felswänden. Moab scheint einzig und allein nur für Touristen aus dem Boden gestampft worden zu sein, denn er besteht nur aus Souvenir-Läden, Hotels und Ferienhäusern. Unser Häuschen ist das "Moosewood Cottage" und es gefällt uns allen wirklich sehr gut!
Eine gute Nacht wünscht euch,
Eure Emmy
Freitag, 15. Juli 2011
The Blue Man Group
Nur ein kurzer Beitrag heute:
Wir kommen gerade von der Blue Man Group Show zurück, zu der uns die Familie McClain als Abschied eingeladen hatte. Es war eine faszinierende Show und die Stimmung im Saal war einfach der Hammer! Ein großes Dankeschön an unsere Freunde aus Michigan für diesen gelungenen Abend!
Den Tag haben wir heute in der Innenstadt und im öffentlichen Zoo von Chicago verbracht, der wirklich sehr sehenswert war. Jetzt heißt es allerdings wieder Kofferpacken, denn morgen früh geht es weiter nach Denver. Da wir schon um 5 Uhr am Flughafen sein müssen, müssen wir sehr früh aufstehen...
Die Zeit in Chicago verging wie im Fluge und ich habe irgendwie immer noch nicht ganz realisiert, dass diese Reise nun wirklich endlich richtig startet. Mal sehen was der Tag morgen so bringt.
Es kann sein, dass die nächsten Einträge etwas auf sich warten lassen werden, da ich nicht weiß, wie es in den nächsten Tagen mit dem Internet so steht. Es wird aber alles nachgeliefert, versprochen! ;-)
Liebe Grüße,
Emmy
Wir kommen gerade von der Blue Man Group Show zurück, zu der uns die Familie McClain als Abschied eingeladen hatte. Es war eine faszinierende Show und die Stimmung im Saal war einfach der Hammer! Ein großes Dankeschön an unsere Freunde aus Michigan für diesen gelungenen Abend!
Den Tag haben wir heute in der Innenstadt und im öffentlichen Zoo von Chicago verbracht, der wirklich sehr sehenswert war. Jetzt heißt es allerdings wieder Kofferpacken, denn morgen früh geht es weiter nach Denver. Da wir schon um 5 Uhr am Flughafen sein müssen, müssen wir sehr früh aufstehen...
Die Zeit in Chicago verging wie im Fluge und ich habe irgendwie immer noch nicht ganz realisiert, dass diese Reise nun wirklich endlich richtig startet. Mal sehen was der Tag morgen so bringt.
Es kann sein, dass die nächsten Einträge etwas auf sich warten lassen werden, da ich nicht weiß, wie es in den nächsten Tagen mit dem Internet so steht. Es wird aber alles nachgeliefert, versprochen! ;-)
Liebe Grüße,
Emmy
Donnerstag, 14. Juli 2011
The windy City
Ja, Chicago machte heute seinem Spitznamen "the windy city" mal wieder alle Ehre. Aber ich möchte den Tag von vorne beginnen.
2.30 Uhr (Ortszeit): "Emmy, bist du schon wach?"..."hm...ja...in Deutschland wär's jetzt 9.30 Uhr..."...und damit war die Nacht zu Ende. Womit aber zeitgleich der Gedanke aufkam, dass dies ja die perfekte Zeit wäre, um einmal zu Hause anzurufen.
8.15 Uhr: Sommerlich bekleidet ging es auf zum Frühstück. Allerdings sollte uns das eine Lehre sein. Nur weil man gleáubt, man sei an einem Ort, an dem es wärmer sein müsste als zu Hause, muss dies nicht der Fall sein! Das Frühstück war dennoch sehr gut und hat allen geschmeckt.
9.30 Uhr: Nachdem wir nach stundenlangem Suchen nach dem passenden Outfit gesucht hatten, ging es auf ins Foyer, wo wir um kurz vor zehn endlich auf Ellen trafen. Ich habe mich sehr gefreut sie wiederzusehen. Geimensam fuhren wir zum Navy Pier, wo wir dann auch auf Dave und Sydney trafen.
11.00 Uhr: Die Lunchcruise beginnt. Fensterplatz, netter Kellner und ein sehr gutes Essen, aber vor allem die Aussicht auf die Skyline von Chicago war ein Traum!
14.30 Uhr: Mit dem Wassertaxi geht es weiter zum Sears Tower...ach nein, der heißt ja jetzt Willis Tower ;-)
Von dort oben konnten wir die wunderbare Aussicht über Chicago genießen. Neu waren diesmal einige Glaskästen in die man sich reinstellen konnte und die Aussicht unter sich bis zur Straße beobachten konnte!
17.00 Uhr: Getrennt von der Familie McClain, die ersteinmal in ihr Hotel einchecken musste, ging es für uns auf dem Rückweg zu unserem Hotel natürlich auch mal ein bisschen shoppen.
18.30 Uhr: Mit dem Taxi fuhren wir zu "Ginos East", einem Restaurant, in dem es die legendäre "Chicago Deep Dish Pizza" geben sollten. Nach einer Wartezeit von ca. 45 min hatten wir endlich unseren Tisch und konnten endlich bestellen. Die Pizza hat wirklich sehr gut geschmeckt, aber ich kam mir vor als hätte ich den ganzen Tag nichts anderes gemacht als gegessen...
23.00 Uhr: Müde und kaputt sind wir zurück im Hotel. Dieser erste Tag in Chicago nun vorbei und ich muss shcon jetzt sagen, dass er unvergesslich war. Mit der Lunchcruise und dem Treffen mit der Familie McClain sind schon zwei Wünsche in Erfüllung gegangen!
Bis Morgen,
Emmy
2.30 Uhr (Ortszeit): "Emmy, bist du schon wach?"..."hm...ja...in Deutschland wär's jetzt 9.30 Uhr..."...und damit war die Nacht zu Ende. Womit aber zeitgleich der Gedanke aufkam, dass dies ja die perfekte Zeit wäre, um einmal zu Hause anzurufen.
8.15 Uhr: Sommerlich bekleidet ging es auf zum Frühstück. Allerdings sollte uns das eine Lehre sein. Nur weil man gleáubt, man sei an einem Ort, an dem es wärmer sein müsste als zu Hause, muss dies nicht der Fall sein! Das Frühstück war dennoch sehr gut und hat allen geschmeckt.
9.30 Uhr: Nachdem wir nach stundenlangem Suchen nach dem passenden Outfit gesucht hatten, ging es auf ins Foyer, wo wir um kurz vor zehn endlich auf Ellen trafen. Ich habe mich sehr gefreut sie wiederzusehen. Geimensam fuhren wir zum Navy Pier, wo wir dann auch auf Dave und Sydney trafen.
11.00 Uhr: Die Lunchcruise beginnt. Fensterplatz, netter Kellner und ein sehr gutes Essen, aber vor allem die Aussicht auf die Skyline von Chicago war ein Traum!
14.30 Uhr: Mit dem Wassertaxi geht es weiter zum Sears Tower...ach nein, der heißt ja jetzt Willis Tower ;-)
Von dort oben konnten wir die wunderbare Aussicht über Chicago genießen. Neu waren diesmal einige Glaskästen in die man sich reinstellen konnte und die Aussicht unter sich bis zur Straße beobachten konnte!
17.00 Uhr: Getrennt von der Familie McClain, die ersteinmal in ihr Hotel einchecken musste, ging es für uns auf dem Rückweg zu unserem Hotel natürlich auch mal ein bisschen shoppen.
18.30 Uhr: Mit dem Taxi fuhren wir zu "Ginos East", einem Restaurant, in dem es die legendäre "Chicago Deep Dish Pizza" geben sollten. Nach einer Wartezeit von ca. 45 min hatten wir endlich unseren Tisch und konnten endlich bestellen. Die Pizza hat wirklich sehr gut geschmeckt, aber ich kam mir vor als hätte ich den ganzen Tag nichts anderes gemacht als gegessen...
23.00 Uhr: Müde und kaputt sind wir zurück im Hotel. Dieser erste Tag in Chicago nun vorbei und ich muss shcon jetzt sagen, dass er unvergesslich war. Mit der Lunchcruise und dem Treffen mit der Familie McClain sind schon zwei Wünsche in Erfüllung gegangen!
Bis Morgen,
Emmy
Mittwoch, 13. Juli 2011
"Chicago loves you"
Müde und kaputt...aber endlich in Chicago! Das ist nun endlich der Auftakt zu unserem Abenteuer...und es fing auch gleich richtig an.
Noch gar nicht außer Landes gereist, gab schon das erste Gepäckstück den Geist auf. Bei Daisys Hangepäck ist aus unerklärlichen Gründen gleich bei der ersten Benutzung der Trageriemen abgerissen! Und so musste am Flughafen Hamburg noch schnell für Ersatz gesorgt werden.
Der Flug nach London verging wie im Fluge, der Londoner Flughafen Heathrow hingegen lud nicht gerade zum Verweilen ein. Nach drei unruhigen und lärmüberfluteten Stunden am Londoner Flughafen ging es nun aber endlich weiter. Der Flug verlief sehr entspannt, sodass wir nach nur 7 1/2 Stunden munter und frohen Mutes mit gefühlten 100.000 anderen Fluggäste in die Einreisehalle strömten. Während wir so in der Schlange stehen, fällt Mücke und mir auf, dass irgendwie ganz viele Leute damit beschäftigt sind, weiße Formulare auszufüllen. Daisy:" Ja, so einen haben wir vom Reisebüro auch mitbekommen...". Daraufhin musste im Stehen jetzt noch schnell dieser Zettel ausgefüllt werden, was bei starker Hitze zu angespannten Nerven führte. Später sollte sich herausstellen, dass dieses Formular für uns nicht von Bedeutung war und nur für unsere eigenen Unterlagen dient...
Nach ca. 45 min waren wir dann endlich bei einem Mitarbeiter der Homeland Security angelangt, Mr. Theis. "Oh, I thought you were three sisters", war seine erste Reaktion, als wir ihm mitteilen mussten, dass Daisy Mückes und meine Mutter sei. "Why are you in Chicago?", woraufhin Daisy ganz einfach sagte:" We just love Chicago" - "Chicago loves you." Und so verlief unsere Einreise zum Glück sehr unproblematisch und mit viel Gelächter. Thank you, Mr. Theis!
Mit dem Taxi ging es dann endlich ins Hotel. Dort angekommen wurden wir schon an der Tür mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Nach dem check-in wollten wir vor dem Schlafengehen wenigstens noch eine Kleinigkeit essen, aber man glaubt es nicht: in Chicago hat an einem Dienstagabend sogar McDonalds schon um 21.30 geschlossen!
Wir sind gespannt, was uns die nächsten Tage und Wochen so bringen werden. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das Treffen mit meiner ehemaligen Gastfamilie heute Mittag!
Alles Liebe,
Emmy
Noch gar nicht außer Landes gereist, gab schon das erste Gepäckstück den Geist auf. Bei Daisys Hangepäck ist aus unerklärlichen Gründen gleich bei der ersten Benutzung der Trageriemen abgerissen! Und so musste am Flughafen Hamburg noch schnell für Ersatz gesorgt werden.
Der Flug nach London verging wie im Fluge, der Londoner Flughafen Heathrow hingegen lud nicht gerade zum Verweilen ein. Nach drei unruhigen und lärmüberfluteten Stunden am Londoner Flughafen ging es nun aber endlich weiter. Der Flug verlief sehr entspannt, sodass wir nach nur 7 1/2 Stunden munter und frohen Mutes mit gefühlten 100.000 anderen Fluggäste in die Einreisehalle strömten. Während wir so in der Schlange stehen, fällt Mücke und mir auf, dass irgendwie ganz viele Leute damit beschäftigt sind, weiße Formulare auszufüllen. Daisy:" Ja, so einen haben wir vom Reisebüro auch mitbekommen...". Daraufhin musste im Stehen jetzt noch schnell dieser Zettel ausgefüllt werden, was bei starker Hitze zu angespannten Nerven führte. Später sollte sich herausstellen, dass dieses Formular für uns nicht von Bedeutung war und nur für unsere eigenen Unterlagen dient...
Nach ca. 45 min waren wir dann endlich bei einem Mitarbeiter der Homeland Security angelangt, Mr. Theis. "Oh, I thought you were three sisters", war seine erste Reaktion, als wir ihm mitteilen mussten, dass Daisy Mückes und meine Mutter sei. "Why are you in Chicago?", woraufhin Daisy ganz einfach sagte:" We just love Chicago" - "Chicago loves you." Und so verlief unsere Einreise zum Glück sehr unproblematisch und mit viel Gelächter. Thank you, Mr. Theis!
Mit dem Taxi ging es dann endlich ins Hotel. Dort angekommen wurden wir schon an der Tür mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Nach dem check-in wollten wir vor dem Schlafengehen wenigstens noch eine Kleinigkeit essen, aber man glaubt es nicht: in Chicago hat an einem Dienstagabend sogar McDonalds schon um 21.30 geschlossen!
Wir sind gespannt, was uns die nächsten Tage und Wochen so bringen werden. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das Treffen mit meiner ehemaligen Gastfamilie heute Mittag!
Alles Liebe,
Emmy
Sonntag, 10. Juli 2011
Die Koffer sind gepackt!
Endlich! Wir haben es doch tatsächlich geschafft, nach vier Wochen des Kofferpackens endlich alle Mitreisenden mit Koffern zu versorgen, diese zu bepacken und unter einem Gewicht von 23 kg zu halten. Besonders bei meiner Mutter stellten sich diese 23 kg dann doch als Problem dar. Nach stundenlangem hin und her packen bis tief in die Nacht, war es dann endlich geschafft: Das Sagrotan-Hygiene Spray, eine leere (!) Sonnencremetube, Hustenlöser und eine Bluse mussten dran glauben und flogen in hohem Bogen wieder raus...das Hygiene Spray hat Daisy inzwischen allerdings wieder hineingeschummelt und dafür heimlich ihre Sandalen in Totos Koffer veschwinden lassen. Ja, wer weiß, wie es so mit der Hygiene in den Vereinigten Staaten von Amerika steht!
Aber auch bei Mücke und Toto lief nicht alles wie geplant. Ausgerechnet die Schuhe bereiten den beiden Probleme - sie haben sie nähmlich in ihrer Wohnung in Bremen vergessen. So müssen jetzt in Windeseile für Mücke neue Wanderschuhe und für Toto ein Paar Ausgehschuhe angeschafft werden.
Aber wir sind alle sehr zuversichtlich, dass auch diese letzten kleinen Hürden zu schaffen sind und dass es am Dienstag nun endlich losgehen kann!
Liebe Grüße,
Emmy
Aber auch bei Mücke und Toto lief nicht alles wie geplant. Ausgerechnet die Schuhe bereiten den beiden Probleme - sie haben sie nähmlich in ihrer Wohnung in Bremen vergessen. So müssen jetzt in Windeseile für Mücke neue Wanderschuhe und für Toto ein Paar Ausgehschuhe angeschafft werden.
Aber wir sind alle sehr zuversichtlich, dass auch diese letzten kleinen Hürden zu schaffen sind und dass es am Dienstag nun endlich losgehen kann!
Liebe Grüße,
Emmy
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