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Und wieder heißt es Kofferpacken! Ich versuche, Beiträge und Fotos so bald wie möglich online zu stellen! Morgen geht es sehr früh weiter nach New York, das letzte Etappenziel dieser Reise ;-)

Dienstag, 9. August 2011

Hafenrundfahrt (05.08.2011)

Was macht man, wenn man in einer Großstadt nicht gut zu Fuß ist und zudem auch noch mit Krüccken laufen muss? Diese Gedanken kommen einem erst, wenn man selber betroffen ist. Rollstuhl mieten, was in San Francisco sicherlich für denjenigen, der schieben muss, schweißtreibend werden kann (bei den winterlichen Temperaturen vielleicht doch machbar??) oder eine Taxirundfahrt? Uns kam dann beim Frühstück die Idee, eine Sightseeingfahrt mit dem "Hop on/ Hop off" Bus zu machen. Das Problem war der lange steile Weg bis zur Haltestation. Auch das Warten auf den regulären Bus an einer nähergelegenen Station erwies sich als eine Herausforderung.

Kurzerhand organisierte ich uns also ein Taxi, gar nicht so einfach übrigen s in San Francisco. Wir ließen uns direkt zum "Fishermen's Wharf" fahren, von wo aus wir mit dem Schiff an einer "Bay Cruise" (Hafenrundfahrt) teilnahmen. Für Mücke und unseine Gelegenheit, die Skyline von San Francisco, Alcatraz und die Golden Gate Bridge zu bewundern.







Gegen Abend fuhren wir mit einem schwererkämpften "Taxicab" (in San Francisco muss man als Tourist um die Gunst der Taxifahrer richtig kämpfen...) ins Hotel Hotel zurück. Unser Abendessen haben Toto, Emmy und ich bei "Jack in the Box" ein paar Blocks weiter besorgt. Die mitgebrachten Burger, Salate und Pommes wurden dann bei Mücke und Toto auf dem Zimmer verspeist. Welch ein Glück nicht bei uns, denn anschließend roch es bei den beiden wie in der "Pommesbude am Bahnhof". Um den Gestank loszuwerden, musste die Klimaanlage herhalten (bei den kälteren Temperaturen auch nicht gerade angenehm). Emmy und ich haben uns deshalb gleich "aus dem Staub gemacht" - ist ja fast schon gemein, was? Naja, dafür wurden den beiden auch schon zweimal die Wäsche gemacht... Mit Fernsehen und relaxen verbrachten wir den Rest des Abends.

Seid bis zum nächsten Mal herzlich gegrüßt - Eure Daisy



Montag, 8. August 2011

Welcome to San Francisco! (04.08.2011)

4.30 Uhr war es heute morgen als ich vershclafen den Knopf zum Ausschalten des Weckers suchte. Müde krabbelten wir aus unsere Betten, zogen uns an und fingen an, all unsere Sachen zum allerletzten Mal auf dieser Reise in unseren Mietwagen zu verfrachten. Auf Frühstück hatte um diese Uhrzeit sowieso keiner von uns Appetit. Also ging es um kurz nach 5 Uhr los nach San Francisco. Wir standen etwas unter Zeitdruck, da das Auto spätestens um 9.45 Uhr abgegeben werden musste, ansonsten würden erhebliche ZUsatzkosten auf uns zukommen.

Je näher wir San Francisco kamen, umso dichter wurde der Verkehr. Klar, die ganzen Pendler aus dem Umland waren auf dem Weg zur Arbeit. Nach einigen Staus lagen wir noch ganz gut in der Zeit und sahe auch schon die "Baybridge", die uns nach San Francisco bringen würde, vor uns liegen.

Am Hotel angekommen, räumten wir das Auto vor den Augen des entsetzten Pagen leer. Koffer, Taschen, Rucksäcke, Wanderschuhe, Picknickdecke, Kühltasche, Plastiktüten mit schmutziger Wäsche und Kuscheltiere bildeten einen großen Haufen auf dem Gehweg. Daisy und ich konnten nun aber nicht mehr weiter helfen, das Auto musste weggebracht werden. Tschüß, schönes Auto! 5 137 km gute Dienste, wir werden dich vermissen!!

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem ausgedehnten Frühstück und danach im Hotelpool. Wir sind alle zu müde, um heute noch die Stadt zu erkunden. Eines haben wir aber schon bemerkt hier: Es ist kalt und neblig...

Viele Grüße,
Emmy

Und weiter geht's (03.08.2011)

Schönstes hochsommerliches Wetter begrüßte uns heute morgen. Der nahegelegene reißende Gebirgsfluss weckte uns durch sien lautes Wasserrauschen. Ein augiebiges Frühstück im Garten des kleinen Restaurants "We three" des beschaulichen Ortes rundete diesen Morgen ab. Gestärkt und mit vollem Tank sollte unsere Reise weitere gen Norden Richtung "Yosemite Park" gehen.
Wir beschlossen den Sequoia Nationalpark zu durchqueren, um dabei einen Teil des angrenzenden "Kings Canyon Nationalpark" zu sehen. Leider verloren wir eine gute Stunde an einer Baustelle, wo wir in sengender Hitze auf die Freigabe der Durchfahrt warten mussten, um dann die endlose Weiterfahrt durch Serpentinen bis hin zum Abend anzutreten.

Viele Abstecher für Besichtigungen konnten wir uns aufgrund von Zeitmangel leider nicht erlauben. Das vorletzte Ziel unserer Autoreise lag weit versteckt im Hochgebirge am Rande des Yosemite Nationalparks. Spät erst erreichten wir den Campingplatz "Yosemite Pines RV & Resort", wo wir für eine Nacht ein kleines Blockhaus  gemietet hatten. Schnell stand für uns alle fest, dass wegen bemessener Zeit ein  Besuch des bekannten Yosemite Nationalparks für uns leider nciht in Frage kam. Das müssen wir uns vielleicht für ein anderes Mal aufbewahren?

Nudeln mit Tomatensoße waren unser Abendessen und nach einem Kartenspiel gingen wir ins Bett; denn am nächsten Morgen sollte es früh morgens weitergehen.

Es grüßt Euch
Eure Daisy

Sonntag, 7. August 2011

On the road again (02.08.2011)

Mit Ausschlafen war heute früh nichts, denn die Karawane musste weiterziehen. Auf das Frühstück wurde der Einfachheithalber auch verzichtet. Es wurde stattdessen wieder einmal das Auto beladen. Da die Ferienwohnung mitten im Wohngebiet von Santa Monica mit begrenzten Parkmöglichkeiten lag, war das auch nicht ganz einfach, zumal auf Mückes Hilfe verzichtet werden musste. Aber wir waren ja zwischenzeitlich gut organisiert. Verwundert mussten wir allerdings feststellen, dass unser Gepäck von Mal zu malzunahm, denn diesmal bekamen wir sogar Schwierigkeiten beim Schließen des Kofferraumes. Wo sollten bloß noch Mückes vorsinnflulichen amerikanischen Krücken vertsaut werden? Aber auch das Problem war shcnell gelöst. An der Seite des Beifahrers ließen sie sich noch bis nach hinten durchschieben. Mit dem vorgesehenen kleineren Fahrzeugwäre dies wahrscheinlich alles gar nicht möglich gewesen.

Nachdem wir dann den Großraum von LA verlassen hatten, nutzen wir die nächste Möglichkeit, um den Tank wieder aufzufüllen. Ziel war der nördlich gelegene Sequioa Nationalpark mit den legendären Mammutbäumen, die mit Durchmessern von bis zu 12m und mit bis zu 3500 Jahren zu den ältesten Bäumen der Welt gehören. Auf dem Weg dorthin hatten wir die Möglcihkeit unser Mittagessen in einem der beliebtesten Pizzarestaurants der Gegend, der "Pizza Factory, einzunehmen. Gestärkt waren wir schon gegen drei Uhr nachmittags im malerischen Gebirgsort "Three Rivers", der quasi direkt vorm Parkeingang des Sequioa Nationalparks lag.

Nach dem Einchecken ging es also gleich in den 1890  von John Muir gegründeten Sequoia Nationalpark. Das 2400m hoch gelegende Wildnisgebiet birgt mit dem angerenzen "Kings Canyon Nationalpark" die beeindruckensten Bäume der Welt. Innerhalb der Parkgrenzen liegen zudem mit dem 4418m über dem Meeresspiegel hohen Mount Whitney und weiteren Viertausendern die höchsten Berge der USA außerhalb von Alaska. Mücke wegens besorgten wir uns im "Visitor Center" erst einmal einen "Behindertenausweis", der uns berechtigte, die Behindertenparkplätze des Parks zu nutzen.

Erster Anlaufpunkt war der absolute Star der rund 8000 erfassten Riesenmammutbäume, der "General Sherman Tree" mit einer Höhe von ca. 84m, einem Durchmesser von ungefähr 10m und einem Alter von schätzungsweise 2800 Jahren. Von Mücken geplagt, fuhren wir gegen Abend in unsere kleine Ferienwohnung am rande des Parks zurück. Nach einem anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag grüße ich alle ganz herzlich!

Eure Daisy

Radtour (01.08.2011)

Entsprechend Mückes Verletzung war heute Ruhe angesagt.So schliefen wir mal wieder aus und setzten uns gegen Mittag in den kleinen, aber sehr gemütlichen Garten unserer Appartementanlage, um ein neues Brettspiel auszuprobieren. Dieses hatte Toto morgens neu erworben, um Mücke eine Freude zu machen.
Nach einem Mittagessen wollten Daisy und ich dann aber doch noch mal das halbwegs warme Wetter ausnutzen und gingen zum Strand. Vor zwei Tagen hatten wir gesehen, dass es dort möglich war, Fahrräder zu mieten. Und Fahrradfahren war uns beiden eine wilkommene Abwechslung. Meine Kreditkarte und Personalausweis wurden als Pfand einbehalten und los sollte es gehen. Doch wir staunten nicht schlecht, als wir unsere "Fahrräder" zu Gesicht bekamen. Diese erinnerten mehr an zu groß geratene Laufräder! Der amerikanische Angestellte des Fahrradverleihs schaute verdutzt, als wir darum baten, den Sattel höher gestellt zu bekommen. Nachdem alles so halbwegs angepasst war, ging es los.

Das Ende des Fahrradweges, dass laut dem Angestellten 20 min entfernt lag, war bereits nach 10 min erreicht. So kehrten wir um und waren nach weiteren 10 min wieder an der Mietstation zurück. Nicht so wirklich überzeugt, beshclossen wir dennoch ein Stück in die andere Richtung zu fahren, in der Hoffnung, dass der Fahrradweg dort etwas aufregender werden würde. Aber bald stallten wir fest, dass die "Amis" auf ihren "Laufrädern" gar nicht daran dachten, dass man mit Rädern ziemlich wiet kommen könnte. Etwas enttäuscht kehrten wir um und gaben die Räder wieder ab.

Immerhin hatten wir noch was vom Tag und genossen noch einige Minuten mit den Füßen im Wasser!

Liebe Grüße,
Emmy

Ein Engel in LA und weitere Katastrophen (31.07.2011)

Relativ spät sind wir heute aus den Betten gekrabbelt. Eigentlich wollten wir früher aufstehen, aber da kein "gebuchter" Termin anstand, hatte keiner von uns so recht Lust darauf. Mücke und Toto spielten mit dem neu erworbenen Sudokupuzzle im Bett, wobei ich noch schnell ein paar Postkarten schrieb und Emmy einfach ausschlief. Als wir schließlich aus dem Haus kamen, war es dann shcon halb eins. Da es heute bewölkt war, beshclossen wir kurzerhand anstatt an den Strand zu gehen, mit dem Bus nach Los Angeles, kurz LA Downtown zu fahren. Mit dem Metrobus 720 starteten wir blindlings von Santa Monica Richtung LA. Da niemand von uns sich vorher darüber Gedanken gemacht hatte, wo genau das Zentrum von LA ist, fuhren wir aufs Geratewohl ins Ungewisse oder besser gesagt direkt in Gangstervietel der Millionenstadt, was angeblich die historische Innenstadt von LA sein soll.

Nach einer endlosen Fahrt standen wir schließlich etwas hilflos in einem der heruntergekommensten Vietrel der Stadt. Mücke behauptete gleich: "Hinter der nächsten Ecke bringen die uns um und räumen mein Konto leer! Ich sag euch doch, wir hätten viel früher aussteigen sollen, um in Hollywood zu landen!" Toto drehte sich plötzlich umd zeigte auf einen historishcen Stadtplan hinter ihm in einem Schaukasten eines Hotels. Docj wir kamen gar nicht dazu ihn eingehend zu studieren, denn plötzlich sprach uns eine alte Frau mit Rollator an:" Do you find what you are looking for? (Findet Ihr, was Ihr sucht?) Pay attention, don't go in that direction, there are very strange people! (Gebt acht, geht nicht in diese Richtung - während sie in die nördliche Richtung wies - hier gibt es eigenartige Leute!)"
Dabei waren wir der Meinung im Zentrum von LA gelandet zu sein. Zumindest hatten wir vom Bus aus gesehen, dass hier das historische Zentrum sein sollte. "Can I help you?", fragte die agile, alte Dame. Also senil shcien sie nicht zu sein und dafür, dass sie mit einem Rollator unterwegs war, noch recht wenidg. Blitzschnell ging mir durch den Kopf, ob sie vielleicht eine gemeinsame "Sache" mit ein paar "Halbstarken plante. Mist, an die Plastiktüte für meine Kamera hatte ich leider nicht gedacht. "Coole Oma", meinte Emmy, bevor wir beschlossen, uns sich ihr anzuschließen, um wenigstens schnellstens aus diesem Stadtteil  zu verschwinden. Sie schwebte förmlich fröhlich plappernd vor uns her, während rechts und links von uns es von Polizisten geradezu wimmelte, die dabei waren, Personen festzunehmen oder Autos durchsuchten.

Innerhalb von Minuten erfuhren wir in Kurzfassung sozusagen das Leben der alten "coolen Oma", wie Emmy sie nannte. Im Nu standen wir mit ihr im Fahrstuh der unterirdishcen Subway, wo sie nach meinem Nachfragen erklärte, sie wohnte in diesem merkwürdigen Stadtteil in einem Hotelzimmer, welches etwa doppelt so groß wie der Fahrstuhl sei. Diese Infromation musste ich erst einmal verdauen.

Schnell wackelte sie vor uns zu den Automaten, damit wir unsere Fahrtickets ziehen konnten. Welch ein Aufstand, wir hatten nämlich kein Kleingeld mehr. Dazu kam, dass die Bedienung ähnlich wie bei uns zu Hause, allein abenteuerlich war. Aber mit der Hilfe der "coolen Oma" war auch dieses Problem bald gelöst. Bemerkenswert ist vielleicht, dass das ausgespuckte Wechselgeld in Form von 1 Dollar Münzen erfolgte. Allerdings scheinen diese 1 Dollar Münzen, die zuedem auch noch unterschiedlich aussehen, bei den Angestellten der Shopping Meile in Santa Monica nicht gerade bekannt zu sein, wie sich später herauststellen sollte. Wir liefen der munteren alten Dame jedenfalls auf den Bahnsteig hinterher. Während wir auf die "red line" und um Himmelswillen nicht auf die "purple line" warteten, erklärte uns die alte Dame, dass im historische Zentrum von LA viele Gebäude leer stünden, dass einfach keine Geschäfte mehr gemacht würden und es zwischen den vershciedenen ethnischen Gruppen, die hier leben würden, ein gespanntes Verhältnis besteht. Dank der alten Dame bestiegen wir mit ihr zusammen den richtigen Zug, um nach Hollywood zu gelangen

Nach Ankunft an der Vine Street in Hollywood verabschiedeten wir uns von dieser bemerkenswerten alten Dame und so wie sie plötzlich aufgetaucht war, verschwand sie ebenso unerwartet wieder in der Menschenmenge, noch mit einer schnellen Warnung, "pay attention to your purses, here are very strange people!" Betonung lag auf "strange" - eigenartig - Meinte sie eventuell sogar sich selber??...
Jetzt standen wir auf dem weltbekannten "Walk of fame!", auf diesem mit schwarzem Terrazzo belegten Bürgersteigen in denen knapp 2000 Messingsterne mit Namen berühmter Künstler, die in Hollywood Karriere gemacht hatten. Wir vier konnten allerdings dem etwas angestaubten, verfallenen Hollywood wenig abgewinnen. Nach einem Rundgang beschlossen wir daraufhin uns ein Taxi für die Rückfahrt zu nehmen.

Nachdem wir im Zentrum von Santa Monica zurück waren, stellten wir erstaunt fest, dass die Temperatur hier wesentlich niedriger als in LA war. Wir vier trennten uns hier, da Mücke und Toto unbedingt noch einmal an den Strand wollten, um ihr neu erworbenes "Bodyboard" auszuprobieren. Emmy und ich verspürten keine Lust, wir hatten Hunger und wollten mal keinen Hamburger essen. So landeten Emmy und ich in einem Schnellimbiss der feineren Art des Starkochs Wolfgang Puck, wo wir es uns bei schönstem Sonnenschein auf der Dachterrasse an der Einkaufsmeile von Santa Monica schmecken ließen.

Als wir endlich in unsere Ferienwohnung zurückkehren wollten, wurden wir schon an der Rezeption von Toto empfangen, es sei etwas passiert. Ja, bitte schön, was denn?? Wasserrohrbruch in dder Ferienhütte, Einbruch oder etwa ein Unfall??? Was ist mit Mücke?? So schnell wir konnten eilten wir in die Ferienwohnung, wo wir Mücke in Tränen aufgelöst mit einem verbundenen Fuß vorfanden. Sie hatte sich am Strand mit dem Bodyboard verletzt. Es nützte alles nichts, Toto bestellte ein Taxi mit dem er Mücke ins nahegelegene Krankenhaus brachte.

Nach endlosem Warten kamen Mücke und Toto gegen 23 Uhr schließlich wieder zurück. Gott sei Dank ist der Fuß lediglich verstaucht. Dafür hat Mücke erst einmal Ruhe verordnet bekommen und altertümliche Krücken hat sich auch aufs Auge gedrückt bekommen. Sie solle sie man unbedingt beim Rückflug dabei haben, meinten wir anderen, vielleicht wird sie dann upgegradet?
Ja, ich glaube, das war's für heute. Morgen kann für Mücke zumindest ja nicht so viel stattfinden. Mal sehen was der Tag so bringen wird.

Es grüßt Euch ganz herzlich

Eure Daisy

Freitag, 5. August 2011

Brille weg (30.07.2011)

Nachdem wir alle lange ausgeschlafen hatten, beschlossen wir zum Strand zu gehen. Immerhin sollte der Strand von Santa Monica zu den zehn schönsten Stränden Amerikas zählen. Während Daisy und ich vorgingen und nach einem geeignetem Plätzchen für unsere große Picknickdecke suchten, verschwanden Mücke und Toto noch schnell in die Stadt, um ein Bodyboard zu kaufen. Dann ging es für die beiden auch sofort in die Fluten, damit der Badespaß mit dem kleinen Surfbrett losgehen konnte. Die Wellen hier in Santa Monica steigen teilweise mehrere Meter hoch und es herrscht permanent eine starke Strömung. Das Wasser ist eisig kalt, sodass Daisy und ich nach wenigen Minuten im Wasser wieder die Flucht ergreifen und am Strand versuchten trotz des stürmischen Windes etwas Sonne zu genießen. Schon wenig später kam Mücke auf uns zugelaufen und rief: "Toto hat seine Brille verloren". Verdutzt schauten wir uns an. Toto hatte sich mit Brille auf der Nase in die Brandung gestürzt und jetzt trieb seine Brille bereits mitten im Pazifik Richtung Japan....bye bye...

Also mussten Mücke und Toto schnell zum Optiker, eine neue Brille musste her und wir werden ja nur bis Dienstag früh in Santa Monica sein. Zwei Stunden später trafen wir uns bei Pinkberry, damit auch Mücke und Toto das leckere Yoghurteis probieren konnten. Die gute Botschaft: Totos Brille würde sogar schon am Abend fertig sein!

Um endlich mal etwas anderes in den Mages zu bekommen als Burger, Pommes und Pizza, erklärte Daisy sich bereit Spaghettis und eine selbstgemachte Bolognesesoße vorzubereiten. Mit Salat und einem Glas kalifornischem Rotwein war das ein richtiges Festmahl!

Viele Grüße aus der Ferne,
Eure Emmy